27.11. Adventlauf Klagenfurt 5km/10 km KMS

Die letzten Kärntner Meisterschaften dieses Jahres , Straßenlauf über 5 und 10 Km, sind im Rahmen des 19. KLC Adventlaufes am Sonntag den 27.11.2022 durchgeführt worden.Bei 2 Grad Kälte pünktlich um 10 Uhr starteten die 5 und 10 km Läufer/innen. 5x mußte die Runde beim Stadion der 10 km Läufer gelaufen werden. Auch ich startete den 10 km Lauf und erreichte den 4. Platz in der AK bei den KMS. Die Siegerehrung fand pünktlich um 12 Uhr statt und zögerte sich etwas in die Länge und man mußte wieder frieren, was nicht sehr angenehm war. Ich hoffe, dass nächstes Jahr die Siegerehrung in geschlossenen Räumen stattfinden wird.

Dennoch war die Veranstaltung gut organisiert und ist ohne Zwischenfälle wieder gut über die Bühne gegangen.             

 

Ergebnisse                                                                             Denise

 

29.10. Kärntner Crosslaufmeisterschaften

Eine 3-Mann-starke Abordnung unseres Vereins fand sich heuer zu den Offenen Kärntner Crosslaufmeisterschaften in Völkermarkt ein.

 

Auf der Langstrecke über 9000m konnte Bruno Schumi den Kärntner-Meistertitel mit nach Hause nehmen. Günter Hörandner wurde Dritter seiner Altersklasse, ich selbst konnte den 1. Platz in meiner Altersklasse erringen.

 

Bei den Damen siegte Barbara Bischof vor Barbara Gerngroß und Nadin Kazianka. Auf das Siegerpodest der Kurzstrecke der Herren liefen Rene Groinig, Nico Schratzer und Florian Herbst.

 

Bei der Mannschaftswertung über die Langstrecke konnte unser Team Silber erlaufen: vor dem ESC Carinthia und knapp hinter dem zahlenstark vertretenen HSV Triathlon Kärnten.

 

Besonders bemerkenswert auch die Leistung von Emil Bezecny und Raphael Siebenhofer: Die beiden starteten außerhalb der Meisterschaftswertung sowohl auf der Kurz-, als auch der Langstrecke und waren in beiden Durchgängen unschlagbar.

 

Die durch den VST Laas Völkermarkt organisierte Veranstaltung war perfekt durchgetaktet und verlief völlig reibungslos. Auch die Siegerehrung ging rasch und unkomplizert über die Bühne. Kompliment!

                                                                                      Martin

Ergebnisse                        Photogalerie

 

1. B. Schumi 29:04,4                  1. B. Bischof 20:23,4

2. Ch. Lorber 29:33,8                    2. B. Gerngroß 21:24,6

3. U. Hochenwarter 30:01,0           3. N. Kazianka 22:00,9

4. M. Griesner 32:55,8 (AK1)

17. G. Hörandner 37:45,4 (AK3)

 

 

16. Casinolauf, Velden, 26.10.2022

Der Casinolauf am heutigen Nationalfeiertag erlebte bereits seine 16. Auflage und trotzdem war es für mich die erste Teilnahme. Bei schönsten Herbstwetter waren im Hauptlauf 5 Runden zu je 1,3 km zwischen Casino und Schlosshotel Velden zu absolvieren. Ein Verlaufen war aufgrund der vielen Absperrungen unmöglich. Das Starterfeld war in der Spitze dünn besetzt, sodass ich mich in der dritten Runde von Daniel Hölzl absetzen konnte und einen ungefährdeten Premierensieg feierte. Die Organisation war bestens, hervorzuheben ist, dass die Siegerehrung auf die Minute pünktlich gestartet wurde.

Ergebnisse:

Männer:                                                  Frauen:

    1. Bruno Schumi       22:10                   1.Stephanie Ritter            26:33

    2. Daniel Hölzl            23:15                   2.Nadine Kazianka          27:28

3. Christoph Krampl   23:47                   3.Michaela Zwerger         28:29  

Thierseelauf, Vorderthiersee, 16.10.2022

bei schönstem Wetter wurde am Thiersee das Finale des Tiroler Alpencups ausgetragen. Das ist eine Cupserien aus 10 unterschiedlichen Rennen (Crossläufe, Bahnläufe, Straßenläufen, Berglauf, Landschaftslauf). Es sind Rennen erforderlich um in die Cupwertung zu kommen und 7 werden maximal gewertet. Eigentlich wäre nach der 50 km Europameisterschaft noch Ruhe angebracht gewesen, aber ich wollte meine Gesamtführung im Alpencup noch ins Ziel bringen. Daher stand ich eine Woche nach der EM an der Startlinie des Finales zum Tiroler Alpencup. Im Hauptlauf waren 10 km (4 mal 2,5 km um den Thiersee) zu absolvieren. Mit müden Beinen kämpfte ich mich mit Fortdauer des Rennens noch bis Platz zwei in der Tageswertung vor und konnte somit den Klassen- und Gesamtsieg im Tiroler Alpencup feiern. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Zwischen 11 und 14 Uhr wurden insgesamt 13 Rennen in den diversen Altersklassen gestartet. Der jüngste Teilnehmer war noch unter 3 Jahre und der Älteste 87 Jahre.

 Ergebnisse

Männer:                                                            Frauen:

      1)    Andreas Rieder        32:58, 7                       1) Karin Freitag            39:05,3

      2)    Bruno Schumi          34:05,2                        2) Sabrina Exenberger 40:00,4      3)    Stefan Fuchs            34:25:7                       3) Lisa Achleitner         44:12,2

Golden Triology

„Wo Roland Stauder drauf steht, ist extrem drinnen“

 

Roland Stauder, der Südtiroler Mountainbike Profi, initiierte mehrere ausgeschilderte Mountainbike- und Wanderrouten im europäischen Mittel- und Hochgebirge, welche als „Stoneman by Roland Stauder“ bezeichnet werden. Die aktuellen Routen befinden sich in Italien, Österreich, Deutschland, Tschechien, Schweiz und Belgien.

Was ist allen Routen gemeinsam?

Man kann ganz individuell starten (innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes in Hinsicht auf lokale Verhältnisse und die Wildruhezonen).

Man kann in seinem Tempo fahren, gehen, laufen und seine Pausen flexibel gestalten.

Absolviert man die Route in drei Tagen, erhält man einen bronzenen Finisher-Stein.

Schafft man die Strecke in 2 Tagen, ist der Stein silber. Einen goldenen Stein bekommen jene, welche es schaffen die Strecke an einem Tag zu bewältigen. Alle Steine passen auf den Trophäensockel den es für Roadfahrer, Mountainbiker oder Läufer in eigener Ausführung gibt, und welche sich auch beliebig „vergrößern“ lassen.

Das Startgeld von € 25;- wird zur Wegepflege und Streckenmarkierung verwendet, außerdem erhält man von Roland Stauder persönlich  Information und die nötigen GPS-Tracks zur Verfügung gestellt.

 

Für mich hat Stoneman schon eine gewisse Tradition.

Seit drei Jahren laufe ich den Stoneman-Hike rund um Niederdorf,  gemeinsam mit meinem Trainingspartner und Südtirolfreund Herfried. Auch dieses Jahr krönte diese Runde mit ihren 56 km und 3350 Hm unsere Laufsaison. Noch nie kam sie uns so schwer vor wie heuer, allerdings waren wir auch noch nie so schnell. 9.30 Stunden benötigten wir, bis wir die Beine im Silvesterbach abkühlen konnten.

Den Stoneman Taurista bin ich schon einige Male auf 2 Tagen gefahren, bevor wir uns heuer gemeinsam mit Katja und Wolfgang ins „Abenteuer Taurista Gold“ wagten. Die 130 km und 4500 Hm im Salzburger Hochgebirge forderten uns und unsere Mounainbikes von den frühen Morgenstunden bis zum Einbruch der Dunkelheit. Das Einhalten der Wildruhezeit, die im September bereits ein Kriterium ist war „gerade noch möglich“. Und wir schafften unser Finish gerade mal 3 Tage bevor Obertauern um ersten Schnee versank und die Taurista-Saison ein vorzeitiges Ende fand.

Geradezu luxuriös und entspannt war dagegen die Stoneman-Road Fahrt mit Katja. Auch wir starteten früh im Schein der Stirnlampen von Toblach nach Cortina, allerdings mit dem Hintergedanken rechtzeitig zum 5 gängigen Abendmenü wieder im Hotel zu sein. Nach 197 km über 7 Dolomitenpässe mit 4900 Hm schafften wir noch einen breiten Grinser fürs Trophäenfoto vor dem Stonemanbus in Sexten (Roland Stauder’s Büro). Sowohl Dusche und Prosecco gingen sich vor dem wohlverdienten Abendessen noch aus.

Ich habe meine persönliche Trophäe mit 3 weiteren goldenen Steinen aufgestockt und blicke dankbar zurück auf 3 unfallfreie, anstrengende, emotionale, beeindruckende Sporttage mit guten Freunden!   

                                                                                                      Antonia           

 

 

 

9.10 Gemma Berglauf Dobratsch

Der letzte Lauf des KTN BLCups ging zu Ende. Zur Strecke: 4,4 Km mit 830 Hm von Heiligen Geist hinauf zur Rosstraten. 

Das Wetter kühle 12 Grad, bewölkt und im oberen Drittel starker Nebel.

Vorweg, dem OK Team passierten einige Malheurs. Die Anmeldung zog sich etwas in die Länge und siehe da, fast alle hatten vertauschte Vereine im Datenblatt. Des weiteren war die Zeitnehmung fehl am Platz, da es keine exakte Wertung durch den Chip gab. Einige Läufer, wie Pichorner und der zweitplatzierte Ehrenreich schienen gar nicht im Ziel auf. Beide nahmen es gelassen, sie sind sich ihrer Laufstärke bewusst. Die Streckenmarkierung mit Pflöcken und weißen Tafeln, war im Bereich des Nebels nicht mehr auszumachen und so kann man von Glück sprechen, dass viele Wanderer auf der Strecke waren und sich dadurch niemand ernsthaft verlief.

Ich zolle jedem, der so eine Veranstaltung macht, meinen tiefen Respekt. Man kann sich froh schätzen, nicht mit einem Minus aus der Geschichte auszusteigen. Geschweige vom zeitlichen Aufwand und den Hürden, die einen jeden Veranstalter in den Weg gelegt werden.

Ergebnisse:

1. Robert Gehbauer  36:23        Larissa Azman    43:12

2. Michael Ehrenreich 37:49       Eva Herzog        46:14

3. Erwin Kozak       37:55 AK1  Katja Silverio   47:42 AK1

4. Martin Griesner  39:08 AK1   12. Gernot Hammer 43:39 AK1

Gerda Nissler 54:10 51. Raphael Sitar 57:11   52. Valentin Doujak 57:27  56. Thomas Wang 1:00:25 Denise Daxböck 59:39 AK2

Erwin 

Ergebnisse

IAU 50 km-EM Sotillo de la Adrada, 08.10.2022

auf einer selektiven Asphaltstrecke (10 mal 5 km) mit insgesamt 570 Höhenmetern wurde in Sotillo de la Adrada (Spanien) die Europameisterschaft im 50 km Straßenlauf ausgetragen. Gemeinsam mit (Almer Christian, Aumayr Matthias, Bauernfeind Andreas und Stöckl Andreas) durfte ich Österreich vertreten. Die hohen Temperaturen und das wellige Profil machten das Rennen nicht einfacher. Schlussendlich konnte ich mich über Platz 24 im Gesamteinlauf bei der Europameisterschaft freuen. Überaschenderweise konnte ich mit 3:09:32 sogar eine österreichische Bestleistung aufstellen.

Ergebnisse:

Frauen

       1)    CAIRTIONA JENNINGS (Irland)                                   3:19:42

      2)    ALISON LAVENDER (Großbritannien)                           3:21:26

      3)    DOMINIKA STELMACH (Polen)                                    3:21:50

 

Männer:                                                                     

      1)    HOUSSAME EDDINE BENABBOU AZIZI (Spanien)         2:49:20

      2)    ALBERTO PUYUELO PARDO (Spanien)                          2:52:39

      3)    ANDREW DAVIES (Großbritannien)                             2:53:09

24) BRUNO SCHUMI (Austria)                                       3:09:32          

26) MATTHIAS AUMAYR (Austria)                                      3:11:5          39) ANDREAS BAUERNFEIND (Austria)                              3:24:24        46) CHRISTIAN ALMER (Austria)                                       3:47:31     

 

ÖLV-Bericht     

8.10 5. Radrennen Pyramidenkogel

Zum 5 x wurde das Radrennen auf den Pyramidenkogel ausgetragen. Das Wetter war hervorragend. Zum Leidwesen des Veranstalters (Andreas und OK-Team) und aller Athleten, waren nur 48 Fahrer im Ziel. Es ist schade, das soviel Arbeit, Zeit, Geld und Herzblut investiert wird und nicht gebührend in Form von Teilnahme unterstützt wird. Die Folgen, gilt auch für alle anderen Sportarten, sind unausweichlich, es werden immer mehr Veranstaltungen nicht mehr stattfinden und ein nicht unwesentlicher Teil der Sportszene geht damit unter. Wann wird für Radfahrer eine Straßen gesperrt? Plus Zeitnehmung, Labe und viele andere positiven Dingen. Es zählt nicht die Platzierung, sondern vielmehr den eigenen Schweinehund zu besiegen bzw. wo seine körperliche Grenzen liegen.

Leider wurde die Zeitnehmung direkt vom GMD - Amt gemessen und somit wurde von den ambitionierten Radlern (Strava) nach gerechnet, es dürften bei allen die Zeiten ca. 2:40 Minuten runter gerechnet werden, um zu den letzten Jahren einen vergleichbaren Wert zu erhalten.

Ergebnisse:

(leider liegt mir noch keine Liste vor)

Ich konnte meine pB. um eine gute halbe Minute verbessern und radelte in 17:59 die 6,5 km rauf. Erreichte damit in der zahlenmäßig größten Gruppe Hobby Kat. 4 - 10 Teilnehmer den AK1. Die Zuschauer am Streckenrand feuerten uns an und das gab natürlich einen zusätzlichen Motivationsschub (Danke an Wolfi Strauß, Uli Striednig, Michi Künstl und Denise).

Erwin

Ergebnisse

1.10 Justizlauf um den Hafnersee

Heuer fand wieder der Justizlauf Hafnersee bereits zum 19. Mal unter der Leitung von Manfred Herrenhofer und Gernot Kanduth statt, die, wie jedes Jahr, eine perfekte Veranstaltung herzauberten. Statt eines Nenngeldes wurde heuer auch wieder viel gespendet, deren Reinerlös an Kärntner in Not, diesmal an eine alleinerziehende Frau mit 3 beeinträchtigten Kindern ging.50 Damen und Herren starteten bei der 4,7 km Strecke und bei der 9 km Strecke waren es insgesamt 55. Diesmal waren sogar 3 und eigentlich 4 Kelagianer am Start: Günter H., Valentin D. und ich. Erwin wäre normal auch dabei gewesen, wenn er rechtzeitig von seinem Kosiak-Lauf (1.500 HM auf 14 km) zurückgekommen wäre. So feierte er seinen 2. Gesamtplatz auf der Klagenfurter Hütte und bekam wenigstens noch die Siegerehrung vom Justizlauf mit, was Herrn Herrenhofer auch sehr freute. Günter H. startete bei der 9 km Strecke und wäre beinahe 1. in der Gesamtwertung geworden, wenn ihn nicht Franz Pesendorfer kurz vorm Ziel mit einem Sprint überholte und die 8 Sekunden Unterschied einfach nicht mehr aufzuholen waren. Dafür gab er ein tolles Interview, wo er gute Tipps für richtiges Laufen bei einem Wettbewerb gab. Leider fehlten ihm dann doch die richtigen Körner zum Gesamtsieg. Trotzdem Gratulation zum 2. Platz.Valentin D. strampelte mit dem Fahrrad 21 km zum Hafnersee, um dann einen absolut guten Lauf hinzulegen. Er wäre um Einiges noch schneller gewesen, wenn er nicht während des Laufes, Videos und Fotos mit seinem Handy gemacht hätte :-) Ich war mit meinem Lauf recht zufrieden, konnte den 5. Gesamtplatz erreichen.Die Siegerehrung lief wieder mal sehr nett und familiär ab. Es gab auch tolle Geschenke bei der Verlosung, die abwechselnd mit der Wertung gemacht wurde, somit alles auf Spannung gehalten wurde.Ein großes Dankeschön an das OK-Team.

                                                                              

Ergebnisse                                                              Denise

1.10 Kosiaklöwe

Heuer findet der Kosiaklöwe fast wie gewohnt statt. Es gibt 3 Kategorien, Duathlon (Bike - Lauf) alleine bzw. Staffel und den Berglauf der über die verkürzte Strecke von ca. 13,4 Km mit 1460 Hm führt. Aufgrund des Windes und der vorausgegangen starken Regenfälle wurde die Laufstrecke

um ca. 100 Hm verkürzt. Die Teilnehmerzahl war für diese nette Veranstaltung wohl etwas zu wenig. Das OK-Team leistete absolut tolle Arbeit und so konnte die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen. Bei der Siegerehrung gab es tolle Sachpreise und das Essen auf der Klagenfurter Hütte war ebenfalls im Startpreis inbegriffen!

Bei den Herren waren die Gesamtsieger ident vom Vorjahr.

Leopold Horst und Silvio Wiltschnig waren wie üblich ohne Konkurrenz.

Zu den Ergebnissen: Berglauf

1. Silvio Wiltschnig  1:16:35      Larissa Azmann 1:35:25

2. Erwin Kozak     1:28:20       Sonja Tajsich  1:21:50

3. Mirko Janjatovic   1:30:24      Jasmina Munih 1:47:13

Der Berglauf wird vom Veranstalter mit max. 30 Teilnehmern limitiert, 24ig waren am Start.

Duathlon:

Hans Jörg Leopold    1:07:34       Marlies Penker 1:34:53

Jenschatz Sebastian 1:09:44        Lisa Steiner     1:53:45

Sandro Hauser         1:10:33       Evi Jandrositz    1:54:13

Bei der Teamwertung: Männer gewann Vater u. Sohn Gehbauer 1:14:12

Mix: Ensat Esther u. Thomas Canori 1:15:32 Weiblich: Nadja Wakounig u. Nicolina Grgic 1:52:41

Gesamtteilnehmeranzahl: Team 36 Athleten Berglauf 24 und Solo 57

Aufgrund meiner für mich hohen Wettkampfdichte war ein absoluter Einbruch unausweichlich und der Hammer beim Lauf kam viel zu früh und die Wadeln lassen grüßen.

Erwin

Ergebnisse

24-25. 09 ÖM Bahn Klagenfurt

Die österreichischen/internationalen Bahnmeisterschaften fanden heuer in Klagenfurt statt. Ausrichter der KLC - der bezüglich vieler diverser Kategorien und den damit verbunden Zeitnehmungen, AK, Zeiteinteilungen und Siegerehrungen sich wohl selbst übertroffen hat. Die Ergebnisliste faste beinahe 160ig A4 Seiten! Vom 35jährigen bis hin zum JG 1928 94 Jahre Jung! Elenore Gutsche aus der Stmk. und ebenfalls aus der grünen Mark ein Jahrgang 1931 - 91 Jahre Jung Hermann Andrecs. Nach dem für die Ausrichter die Wettkämpfe gelaufen waren und der Stress weg fiel, tanzte Robert Kropjunig mit Elenore eine nette Polka. Mit dem Alter werden die meisten von uns wohl eher auf Wolke 7 mit den Engeln tanzen bzw. um die Wette laufen :). 

Zu den mehr als erfreulichen Ergebnissen für unseren Verein - 

Gernot Hammer kürte sich zum 5000 Meter Meister in der Zeit von 16,49 er war selbst etwas erstaunt, da er eher mit einer 17 Zeit rechnete.

Denise Daxböck absolvierte gleich wie ich ein Monsterprogramm von insgesamt 5 Wettkämpfen - der Reihe nach.

100 Meter 3 Platz in 19:79    200 Meter 2 Platz 42,92 400 Meter 2 Platz 99:69 1500 Meter 3 Platz 6,57 5000 Meter 2 Platz 25,10 (AK)

Erwin Kozak 100 Meter 6 Platz 15:75 200 Meter 3 Platz 32:58 400 Meter 4 Platz 68:75 1500 Meter 2 Platz 4,59 5000 Meter 1 Platz 18,45 (AK)

Ergebnisse

Bahnlaufen ist für mich eine Überwindung und wer das nicht übt wird so wie ich, nach 7 Km Kreislaufen mit starken Sehnenreizungen beehrt. Gernot hingegen meinte Bahnlaufen ist genial... da man sich dabei nie verirren kann. Aber dafür vielleicht mal eine Runde zu viel läuft :).

Aber ich möchte trotzdem gerne wieder etwas öfter in den Kreisel, der Schnelligkeit wegen und das habe ich trotz meiner langjährigen Laufleidenschaft auf alle Fälle nötig.

Erwin

18.09          4. Cocoon Lauf

Bei recht kühlem aber regenfreiem Wetter starteten 3 Kelagianer, Gernot Hammer, Günter Hörander und ich im Team beim 4.Cocoon Lauf. Günter wollte bis 5 Minuten vor 12 (Startzeit) noch die 10 km in Angriff nehmen, und entschied sich kurzfristig, nachdem Martin Griesner kranheitshalber leider passen musste, doch mit uns, die 5 km im Team zu laufen. Leider reichte der 3. Platz um knappe 5 Minuten nicht, obgleich Gernot (17:46) und Günter (20:28) eine ausgezeichnete Zeit liefen.

Beim 5 km Lauf starteten insgesamt 67 Läufer und beim 10 km waren es 60.

Klein Simon und Frieda starteten ebenfalls beim Bambinilauf und Simon konnte sogar den 2. Platz erlaufen. Er ist schon am besten Weg, in die Fußstapfen seines Papas Gernot H. zu treten. Herzliche Gratulation!

Das OK-Team mit Zeitnehmung von Peter Stern, war wieder mal bestens organisiert. Im Ziel bekam jeder Starter Nudeln mit Fleisch- oder Tomatensoße. Da diesmal mehr Starter waren, als sonst, gingen blöderweise die Nudeln aus, aber das OK-Team reagierte schnell und es gab dafür als Ersatz 2 Gratisgetränke                                                                                                                                                                        Denise

Damen:                                Herren:

1.Ritter Stefanie     18:41      Schusser Morgan 15:42

2.Tajsich Sonja       19:00      Fister Fabio         16:18

3.Zwerger Michaela  20:49      Hölzl Daniel         16:45

11.Daxböck D.      25:27      6.Hammer G.      17:46

                                         20.Hörander G.    20:28

11.09        5. Pyramidenkogel Treppenlauf

441 Stufen auf 70,5 Hm sind zu überwinden und als Aufwärmen gilt es eine ca. 150 Meter lange Strecke vom Parkplatz (+ca. 10 Hm) zum Turmeingang zu laufen. Kelag Energy stellt 5 aktive Teilnehmer und dieser Treppenlauf zählt wohl zu den schönsten seiner Kategorie, da sich auf seiner letzten Plattform ein unvergleichlicher Ausblick in allen Richtungen auf das schöne Kärntnerland eröffnet. 

Beim Feuerwehrlauf waren 44 Starter (22 Teams).

30 Frauen und 70 Männer beim eigentlichen int. Treppenlauf.

Die Organisation war sehr gut, leider gab es bei der Siegerehrung wieder Pokale, das wohl schon das einzige Manko war. Der Veranstalter hatte das Pech, dass am Vorabend ein Blitz im Turm einschlug und der Lift dadurch außer Gefecht war.

Zu den Ergebnissen:

1. Jakob Mayer          2:10            Kamila Comanicova    2:52

2. Michael Moritz        2:15            Karmen Klancnik       3:05

3. Pavel Holec            2:15            Sabine Haßler           3:15

14. Gernot Hammer 2:42         21. Denise Daxböck   4:40

15. Erwin Kozak       2:44

23. Martin Griesner   2:57

60. Thomas Wang     4:32

Für die ersten 6 Tagesschnellsten, männlich und weiblich, gab es Geldpreise von mehr als 2.000 Euro. In der Leichtathletik leider ein sehr selten gewordenes Phänomen.

Erwähnenswert ist auch das Abschneiden des erst 5jährigen Simon Kienzer der Sohn von Gernot Hammer, der diese Stufen in beachtlichen 5:28 Minuten bewältigte!

Im Anschluss an die Siegerehrung gab es eine Sachpreisverlosung.

Erwin

Ergebnisse

10.9   13. Radbergkönig - Kraigerberg

120 Teilnehmer waren beim diesjährigen Radbergkönig am Start, neutralisiert ging es vom Kraigersee nach Kraig und dann mit 6,5 Km und 440 Hm auf den Kraiberberg.

Heuer wurde die gesamte Strecke gesperrt. Seitens des OK-Teams Walter Copi - Orphir Duval  und seinen Sponsoren war der Wettkampf und die anschließende Siegerehrung eine absolut gelungene Sportveranstaltung!

Obwohl ich in dieser Woche schon einige harte Wettkämpfe in den Beinen hatte, konnte ich mich mehr als eine halbe Minute verbessern und war darüber sehr froh. Denise schaffte es auch diesmal wieder auf das Podest.

Zu den Ergebnissen:

1. Marko Groitschnig 17:59          Lara Maierbrugger 23:43

2. Kurt Cottognis       18:06         Tatjana Winkler      25:07

3. Thomas Zettler      18:12         Anna Gräfling         25:07

AK1 Erwin Kozak 20:30        AK2 Denise Daxböck 33:14

Ergebnisse:

Erwin

8.09 ÖM Heeresberglauf Bad Kleinkirchheim

Heuer veranstaltete das ÖBH ihre Berglaufmeisterschaften in KTN von Bad  Kleinkirchheim auf die Kaiserburg - alte Berglaufstrecke. Auf 7,5 km waren exakt 960 Hm zu laufen.

Da es eine Teamwertung gab, fragte ich kurzerhand Silvio (SC-Hermagor) ob er für unseren Verein als Gastläufer starten wolle, somit hatten wir ein schlagkräftiges Team, das mit Platzierungen 2/3 u. 6 souverän die Teamwertung mit ca. 16 Minuten Vorsprung gewann.

Seitens des OK Teams, allen voran Hannes Bürger, der sich leider in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird, war es  eine perfekt ausgerichtete Veranstaltung - Nenngeld war eine freiwillige Spende für die Katastrophenopfer der Gegend, auf der Strecke viele Absperrposten, sehr gute Markierungen und 2 Labestationen. Im Ziel schüttete es kurzfristig und die ca. 110 Läufer wurden geduscht, obwohl im Startbereich Duschen bereitgestellt waren. Seit der Pandemie keine Selbstverständlichkeit. Das Menü konnte sich auch sehen lassen. Hendl mit Reis und Salat und einer Nachspeise!

Martin und ich litten während des Laufes noch an den Folgen unseres Moharberglaufes, der die Wadeln etwas in Mitleidenschaft gezogen hatte.

Positiv war die internationale zivile Beteiligung, wobei unsere SLO Nachbarn wieder ein sehr starkes Team mitbrachten.

Zu den Ergebnissen:

1. Hochenwarter Uwe 46:43       Susanne Hafner    1:02:13

2. Silvio Wiltschnig     46:52       Jasmina Munih      1:03:13

3. Erwin Kozak            51:17      Spela Bokal           1:06:07

6. Martin Griesner        55:15

Ergebnisse

Erwin 

03.09.Schlickeralmlauf

Die Langstrecke des Schlickeralmlaufes führte wieder von Telfes im Stubaital zur Bergstation der Kreuzjochbahn. Es waren auf 11,5 km rund 1.157 Höhenmeter zu absolvieren. Die Organisation (Austragsort von Welt- und Europameisterschaften, Weltcuprennen,) war perfekt. Das Wetter sorgte für perfekte Laufbedingungen. Lediglich das Teilnehmerfeld war in der Spitze und in der Breite schon wesentlich stärker besetzt. Vermutlich ist das der Terminkollision (zeitglich Seniorenberglauf WM in Irland, Berglaufweltcup in Italien, Achenseelauf,…) geschuldet.

Ergebnisse:

Männer:                                                                 Frauen:

      1.    Manuel Innerhofer      59:28                            1. Karin Freitag           1:11:55

      2.    Toroitich Isaac Kosgei 1:01:08                        2. Sarah Kistner          1:14:36

      3.    Hans-Peter Innerhofer1:01:37                        3. Simone Raatz         1:18:00

      4.    Bruno Schumi             1:04:26

      Ergebnisliste

 

3.09 Mohar Berglauf

Der 26igste Mohar Berglauf war überraschend gut besucht. Läufer aus Italien, Slowenien und Deutschland gesellten sich zu den österreichischen Berggämsen. 63 Teilhnehmer bewältigten die 6,1 Km und 1350 Hm. Zu erwähnen sind nicht nur die technischen Daten dieses Laufes, er zieht auch ganz außergewöhnliche Läufer in seinen Bann. Wie zum Beispiel der älteste Teilnehmer Ambros Unterkircher der mit seinen 87 Jahren diesen Berg in beachtlichen 1:43 Stunden bezwang! Sein Gegenstück: Niklas Weißkopf  15 Jahre alt finishte in sagenhaften 1:02:09 als gesamt 4ter!

Obwohl die Strecke so gut wie nicht markiert war, gab es beinahe kein Verlaufen, da die Streckenführung eindeutig immer nach oben ging. Holztafeln zeigten den Läufern ca. alle 500 Meter die zurückgelegte Entfernung an.

Zu den Ergebnissen:

1. Manuel Seibald   56:42          Jasmina Munih  SLO 1:15:15

2. Robert Gehbauer 59:36          Heidi Striednig       1:21:44

3. Erwin Kozak   1:00:16          Maria Mitterer        1:23:09

9. Martin Griesner 1:05:40 AK1    30. Gernot Hammer 1:23:02 AK3  45. Thomas Wang 1:45:08 AK1

An der Strecke feuerten uns tatkräftig Denise und Renate an.

Die Siegerehrung zog sich etwas in die Länge und die Preisvergabe fiel etwas mager aus. Letztendlich dürfen wir froh sein, wenn ein Veranstalter überhaupt einen Bewerb macht. Und dieser Berglauf verdient das Prädikat : Laufenswert

Erwin

27. 08. Dreiländereckberglauf mit Kärntner Berglaufmeisterschaften

Die heurigen Kärntner Berglaufmeisterschaften zeitigten einen wahren Medaillenregen für das Kelag Energy Running Team:

Gesamtgold und - Bronze, zahlreiche Stockerlplätze in den verschiedenen Altersklassen, Mannschaftsgold des Herrenteams!

Die Leistungen unserer Mannschaft konnten sich wirklich sehen lassen ;)

 

Der neue Kärntner Berglaufmeister heißt auch heuer wieder Bruno Schumi, Silber ging an Silvio Wieltschnig vom SC Laufsport Hermagor, Bronze an unseren Sebastian.

Kärntner Meisterschaftsbronze in der Gesamtwertung der Damen für Marita, schnellste Dame Zuder Franziska, gefolgt von Zupancic Nadine.

 

Gold in den Altersklassen  für Bruno, Sebastian, Antonia, für Marita,  Niklas, Erwin und mich, Bronze für Denise.

AK-Gold auch für Katja Silverio in der Dreiländerecksberglaufwertung und Silber für Thomas.

 

Die Stockerlplätze außerhalb der Meisterschaftswertung:

Erster Bruno Schumi, Zweiter Wendelin Mörtendorfer (Sieger vom heurigen Fadensteiglauf auf den Schneeberg), Dritter Silvio Wieltschnig.

 

Im Unterschied zum letztjährigen Lauf war es heuer spürbar wärmer, für den frühen Nachmittag waren auch gewittrige Schauer gemeldet. Bereits während der verlängerten Siegerehrung (KM + Dreiländerecklauf) musste man manchmal kurzzeitig unter Schirmen oder unterm Hüttendach Schutz vor dem Regen suchen.

 

Spannend gestaltete sich die Rückkehr nach Seltschach, da die Seilbahn wegen des Gewitters (das dann ausblieb) den Betrieb eingestellt hatte und erst wieder aufnahm, als ein Gutteil der Teilnehmer und der Gäste die Rückreise ins Tal bereits zu Fuß angetreten hatte.

 

Ein großes Kompliment jedenfalls an Christian Fertala und das Team des SC Laufsport Hermagor, die heuer bereits zum fünften Mal diesen großartigen Lauf so gelungen organisiert haben!

 

(Durchaus erwähnenswert ist auch noch die erfolgreiche Teilnahme von Amandus Schumi am Kinderlauf. Der junge Sportler musste sich allerdings bald wieder von uns verabschieden, um an seinem zweiten Wettbewerb an diesem Tag in Klagenfurt teilzunehmen. Toitoitoi!)

                                                                                   Martin

 

Ergebnisse

 

Zieleinlaufliste

              (männl.          -            weibl.)                          

1. B. Schumi 34:23           22. K. Klancnik-P. 45:32

2. W. Mörtendorfer 34:52    38. J. Munih 48:23

3. S. Wieltschnig 35:03       40. F. Zuder 48:31

4. S. Steindl 36:23             42. M. Kröhn 48:35

6. E. Kozak 38:29               52. K. Silverio 50:19

9. N. Kröhn 39:59              56. A. Winkler 51:10

13. M.Griesner 41:16          94. D. Daxböck 01:05:14

102. Th. Wang 01:08:58

 

26.08 Kärnten Läuft 4,3 Km

Nach drei Jahren erfolgt der Start für KTN Läuft wieder am Metnitzstrand in Klagenfurt bzw. Velden/Pörtschach. Wie all die Jahre davor herrschte reges Interesse an einem der Startplätze. Organisatorisch sehr professionell und gut durchdacht. Die Läufer werden wieder per Bahn zum 1/4 bzw. 1/2 Marathon gebracht. Nachteil der Veranstaltung sind die relativ hohen Startgebühren die bei 31 Euro beginnen.

Gute Vorsätze werden in der Regel als erstes begraben... eigentlich wollte ich diesen Lauf nicht zu schnell angehen, aber wenn dir 500ert Sportbegeisterte im Nacken sitzen, gibt es kein Entrinnen. So lief ich die etwas mehr als 4 Km in 15:45 und erreichte als 19ter das Ziel.

Denise absolvierte in 22:33 die Strecke und wurde ges. 157te (Damenwertung 47te). Auf alle Fälle, ein tolles warm up für die morgigen KTN Meisterschaften im Berglauf.

Erwin

Ergebnisse

20.08. Fadensteiglauf

Dieser "Extremberglauf" auf den Schneeberg, als der er in der Ausschreibung bezeichnet wird, hat einiges zu bieten und fordert auch dem Läufer einiges ab.

1150Hm auf 4,5 km, der Start liegt direkt an der Liftstation in Losenheim. Die Strecke folgt der Skipiste entlang, zweigt auf einen Steig in den Wald ab und führt an der Edelweißhütte vorbei zum eigentlichen "Fadensteig". Hier geht es zwischen Felsen und Schotterfeldern dahin, man muss beim Laufen auch öfters seine Arme einsetzen, denn es warten einige Kletterpassagen. 300Hm unterm Ziel erfolgt der Ausstieg aus dem Fadensteig. Die restlichen 1,5km führen über Almboden zum Ziel bei der Fischerhütte.

 

Mit großem Vorsprung auf Platz eins: Wendelin Mörtendorfer, gefolgt von Florian Wendt und dem Vorjahressieger Thomas Morgenbesser. Mit 55:35 konnte ich zufrieden den sechsten Platz erreichen.

 

Der Fadensteiglauf ist ein Berglauf, wie man sich ihn nur wünschen kann. Extrem abwechslungsreich, immer spannend und fordernd. Dafür kann man auch die etwas längere Anreise aus Kärnten in Kauf nehmen.

 

(Neben dem klassischen "Sprint-Bewerb" gibt es noch den "Flotten Dreier": 3 x hinauf, 2 x bergab, was 22,5km, 3450Hm+ und 2300Hm- ergibt. Man kann ihn allein oder in der Staffel bewältigen. Auch ein sehr anspruchsvoller Kinder-/Jugendlauf wird veranstaltet: den Fadensteig hinauf von der Edelweißhütte bis zur Fischerhütte.)

                                                                                  Martin

 

Ergebnisse

 

1. W. Mörtendorfer 49:28       1. J. Evangelist 01:02:21

2. F. Wendt 54:12                  2. S. Habeler 01:10:34

3. Th. Morgenbesser 54:43     3. S. Köhler 01:12:28

6. M. Griesner 55:35 (AK2.)

14.08. Kraiger-Berglauf

Beim diesjährigen Kraiger-Berglauf war unsere Mannschaft nur durch einen einzigen Athleten vertreten, dieser hatte es aber in sich: Gernot Hammer konnte sich mit 53:38 (10,6 km, 670 Hm, -200Hm) gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und holte sich den Tagessieg!

 

Am zweiten Platz René Gallo, gefolgt von Franz Pecjak, der seine Vorjahreszeit verbessern konnte.

Bei den Damen am Podest: Auf Platz eins wieder die Vorjahressiegerin Barbara Bischof, danach Monika Lotteritsch, Dritte Birgit Paulitschke.

 

Der Lauf war - in gewohnter Weise - perfekt organisiert, auch die vielen Preise und die gut gefüllten Startersackerl konnten sich wirklich sehen lassen.

                                                                                 Martin

Ergebnisse 

 

1. G. Hammer 53:38          1. B. Bischof 59:51

2. R. Gallo 53:53               2. M. Lotteritsch 01:08:16

3. F. Pecjak 54:07              3. B. Paulitschke 01:10:24

 

07.08. Zeiselburgtrail / Virunumtrail

Der Start zum heurigen Zeiselburgtrail fiel glücklicherweise in eine Regenpause. Fünf Minuten später, beim Start des Virunumtrails, sah die Welt schon wieder etwas nasser aus.

 

Mehr oder weniger starker Regen bestimmte das Wetter und machte die Strecken der beiden Läufe, die größtenteils über Forststraßen und verwurzelte Wege führten, sehr rutschig und manchmal auch schlammig.

 

Beim Zeiselburgtrail waren nur wenige Höhenmeter zu absolvieren: 350Hm auf 13,5km. Gefühlt ging es meistens flach oder bergab dahin.

Da waren die kurzen Steigungen rund um die Burg wahre Lichtblicke für den Bergläufer!

Die Laufstrecke führte direkt in den Burghof hinein und auf demselben Weg auch wieder hinaus. Der Gegenverkehr auf diesem schmalen Pfad war ziemlich abenteuerlich, das Orientierungsvermögen war nicht wenig gefordert.

Auf den restlichen Abschnitten war die Strecke sehr gut markiert, auch Streckenposten waren reichlich bereitgestellt.

Nur der Zieleinlauf gestaltete sich wieder labyrinthisch: Fahnen und Absperrbänder, soweit das Auge reichte. Direkt vor dem Ziel eine scharfe Kurve um das Clubhaus herum, sodass das Ziel erst zu sehen war, als man förmlich über die Ziellinie stolperte.

 

Zu den Platzierungen: Tobias Plattner mit neuem Streckenrekord, Gernot Hammer auf Platz zwei, gefolgt von René Gallo. Ich selbst auf Platz sechs, Günter Hörandner auf Platz einundreißig. Bei den Damen: Barbara Bischof mit beachtlichem Vorsprung auf Michaela Zwerger Erste, Dritte Ulli Striednig.

                                                          Martin (für den Zeiselburgtrail)

 

1. T. Plattner  00:55:58               1. B. Bischof 01:01:47

2. G. Hammer 00:56:49            2. M. Zwerger 01:06:35

3. R. Gallo 00:57:13                   3. U. Striednig 01:08:48

6. M. Griesner 00:58:24

31. G. Hörandner 01:07:46

Virunum Trail

Unser Startschuss fiel exakt 7 Minuten später. Unser überschaubares Feld bestand aus 31 Teilnehmern und somit finishen  149 Läufer. Schon am Start war ich über das außerordentlich große Starterfeld positiv überrascht. Nicht nur ich war froh, wieder auf altbekannte Gesichter zu stoßen, um abgesehen von den sportlichen Zweikämpfen, so manch nettes Gespräch zu führen.

Organisatorisch war der Lauf wie immer sehr gut koordiniert und das Kuchenbuffet wie immer ein Gedicht.

Zum Rennverlauf: Es bildete sich eine 8 Mann starke Gruppe. Bei Km 2 konnte ich an die 4. Position laufen. Etwas unglücklich, genau in dem Waldstück, wo der Lauf zum Single-Trail überging, stießen wir auf die echten Laufheros, all jene jenseits der Ü 60ig. 

Zu den Ergebnissen:

1. Norbert Domnik    25:22               Lara Elpelt           30:28

2. Erwin Kozak       25:33               Anna Almayer       33:24

3. Michael Moritz       25:53              Marion Ballon        35:01

21. Thomas Wang AK2 49:59     9. Denise Daxböck  39:55 AK1

Ergebnisse 

Erwin

03.08. Vertical das Lastris

Mit dem Vertical das Lastris, der 5. Etappe der Serie, fand die Friul-Vertical-Challenge einen gelungenen Abschluss.

Bei Temperaturen noch jenseits der 30°C am Start in Gemona (partenza libera von 18:30 - 19:30 Uhr), führte die Strecke 1020Hm über 4km hinauf zum Monte Cuarnan.

Zuerst wenige hundert Meter über eine Schotterstraße, dann einen Steig entlang. Anfangs noch mit einigen Kehren und manchen Traversen versehen, wurde der Weg immer steiler und erreichte schlussendlich in gerader Linie direkt das Ziel beim Ricovero Elio Pischiutti knapp unterm Gipfel.

Den Tagessieg errang diesmal Giulio Simonetti, gefolgt von Christof Hochenwarter, Tiziano Moia und Silvio Wieltschnig. Erwin souverän auf Platz sechs (wie immer Erster seiner Altersklasse), ich selbst wurde mit knapp 2 Sekunden Rückstand auf Fabio Castellano sehr zufriedener Dreizehnter.

Bei den Damen konnte Marlies Penker als Dritte hinter Rosy Martin und Alice Cescutti einen Platz auf dem Siegerpodest erlangen.

 

Wie schon die vorhergehenden Läufe der Serie war auch das Vertical das Lastris ganz einfach und unkompliziert organisiert: kein Kleidertransport, kein Shuttleservice, die Labestation im Ziel bestand lediglich aus ein paar Wasserkanistern. 

Für die in Österreich herrschende Erwartungshaltung unter den meisten Teilnehmern an Laufveranstaltungen geradezu ein Skandal!

Aber gerade in dieser schlichten Atmosphäre ließ sich die Freude am Berglauf-Sport wieder einmal in reiner und ungetrübter Form spüren, was man auch an den Gesichtern der Läufer erkennen konnte.

 

                                                                                      Martin

Ergebnisse

 

1. G.Simonetti 40:19                       1. R.Martin 52:34

2. Ch.Hochenwarter 40:37               2. A.Cescutti 52:36

3. T.Moia 41:41                               3. M.Penker 56:06

6. E.Kozak 44:45 (AK 1.)

13. M.Griesner 48:23 (AK 5.)

 

30.07.22 Losergipfelberglauf

der Name „Losergipfelberglauf“ verrät schon, dass der Berglauf zum Gipfel des Losers führt. Wegen des schlechten Wetters entschied sich der Veranstalter kurzfristig für eine Verkürzung um einen Kilometer, sodass es nur ca. 7,1 km und 1.100 Höhenmeter waren. Den ersten Kilometer beendete ich noch als Gesamtdritter, aber auf Kilometer 2 konnte ich die Führung übernehmen und stetig ausbauen. Im oberen Streckenabschnitt war die Sicht sehr stark eingeschränkt, sodass ich erst im Ziel festgestellt habe, dass ich zwei Minuten vorne liege.

Ergebnisse:

Männer:                                                            Frauen:

    1. Bruno Schumi         46:18                           1.Julia Evangelist    1:01:24

    2. Daniel Rohringer     48:31                           2.Elisabeth Gruber1:02:55      3.Felix Bleier               49:16                          3.Kerstin Krabath    1:04:06

30.07.22 Großglockner Trail

Im Rahmen des Großglockner Ultratrail meldete ich mich bereits im Dezember für die zweite Teilstrecke des GUT, den Großglocknertrail mit 57 km und 3.500 hm, an. Die Strecke verläuft von Kals nach Kaprun über die Berge. Ohne Langstrecken in den Beinen, hätte ich es mir im heurigen Jahr sonst sicherlich anders überlegt.

Aufgrund der Startliste konnt man gleich erkennen, dass das Podium bereits vergeben ist und so war mein ambitioniertes Ziel eine Top 5 Platzierung zu erreichen. Um 03:30 ging es mit dem Bus von Kaprun nach Kals zum Start und das Wetter besserte sich pünktlich zum Start. Die Läufer des Ultratrails (dazu lesen wir von Antonia mehr) hatten eine verdammt harte Nacht. Nach dem Startschuss ergriff das griechische Wunderkind K. Paradeisopoulos sogleich die Flucht nach vorne. Ich lief recht defensiv an und holte nach und nach Läufer ein und befand mich nach dem ersten Anstieg auf Platz 3 wieder, circa eine halbe Minute hinter Tobias Geiser. Im ersten Downhill erfuhr ich dann eine Lehrstunde von Andreas Reiterer, von dem ich sehen konnte, wie schnell man regelrecht über die Trails hinunterfliegen kann. Die Downhills sind leider mein größtes Manko. Somit war ich auf dem 4. Platz. Die Strecke führte vom Lucknerhaus zur Glorerhütte und über wunderschöne Trails, fast durchgängig laufbar, über die Stockerscharte, wieder hinunter zum Margaritzenspeicher und vorbei am Glocknerhaus in Richtung Pfandlscharte. Auf der Pfandlscharte frischte dann der Wind auf und leichter Regen kam hinzu. Die Temperaturen waren grenzwertig, ich war knapp davor die Jacke aus dem Rucksack zu holen und anzuziehen, aber ich biss schlussendlich ohne durch. Angekommen beim Downhill war ich erstmals überrascht, dass der Veranstalter da soviele Leute runterschickt. Normalerweise sollte da ein Schneefeld sein, aber es war in diesem Jahr nur eine riesige nasse Steinpiste, ohne erkennbare Wege, wo man sich eine Linie runtersuchen musste. Es ging dann über Wanderwege und Forstraßen ewig talwärts bis Ferleiten. Von Ferleiten nach Fusch fanden wir auf der Strecke, aufgrund der starken Regenfälle in den Vortagen, mehrere Kilometer knöcheltiefen Gatsch vor. In Fusch war ich dann muskulär schon bedient und der letzte Hügel mit 800 hm war für mich mehr ein Marsch als ein Lauf, wo ich noch einiges an Zeit verlor. Mein Ziel war es nur mehr den 4. Platz ins Ziel zu laufen. Der schönste Moment war der, als mich auf der Zielgeraden meine kleine Tochter angestrahlt hat und ich mit ihr die letzten Meter Huckepack ins Ziel laufen durfte.

Am Abend fand dann die Siegerehrung statt, zu der die fünf Schnellsten Läufer geladen wurden. Als dann alle Hände geschüttelt wurden und den Podestläufern Anhänger umgehängt wurden, gab es einen interessanten Moment. Es bewegte sich keiner vom Fleck, denn es fehlte irgendwas. Die Athleten hatten zumindest mit einem kleinen Preis gerechnet und viele verschoben extra ihre Heimfahrt um einen halben Tag. Hab ich so auch noch nicht erlebt und hätte vor allem bei dieser Großveranstaltung nicht damit gerechnet.

 

Ergebnislink:

1. Platz: 5:35 Konstantinos Paradeisopoulus

2. Platz: 5:38 Andreas Reiterer

3. Platz: 5:52 Tobias Geiser

4. Platz: 6:25 Sebastian Steindl                                                 Sebastian

29.07.2022      GGUT 110 als 2-er-Team

Nachdem  Wolfgang und ich schon seit Jahren im Team erfolgreich den Karawankenkönig laufen, brauchte es heuer eine Herausforderung.

 

Die Idee: Die Umrundung des Großglockners, im Rahmen des

Großglockner Ultratrails, im 2-er-Team.

Die Strecke:    Läufer 1:  48 km, 2700 Hm

                       Läufer 2:  62 km, 3800 Hm

 

Ich gebe gleich offen zu, wäre ich nicht im Team gemeldet und damit nicht nur mir selbst verpflichtet gewesen, hätte ich angesichts der Wetterprognosen (Gewitter, starker Wind, 5 Grad auf 2000m), auf den Start verzichtet, (wie so viele Andere auch).

Wolfgang's Vorschlag die Strecke zu tauschen war gut gemeint, aber keine Option, für diese Distanz war ich nicht vorbereitet.

Um 19.00 Uhr, als ich gerade noch eine Stunde schlafen wollte, ging über Kaprun ein heftiges Gewitter nieder. Von da an hörte es nicht mehr auf zu regnen.

Um 22.00 Uhr stand ich dann angespannt und unsicher, gemeinsam mit ca. 200 Athlet:innen am Start.

(191 Ultratrail- und 15 Teamläufer:innen starteten geimeinsam).

Nach einem kurzen Straßenabschnitt raus aus Kaprun ging es nach den Gletscherbahnen gleich in die rutschigen, gatschigen, steilen Trails . Ein Fehltritt, ein Purzelbaum, ein Schmerz und ein Schrei... dass ich nicht im Stausee Moserboden ertrunken bin verdanke ich einer Staude die mich bremste, und 2 Läufern die mich aus meiner misslichen Lage befreiten.

Geschockt und mit lädiertem Ellbogen (aber er hielt dem Stockeinsatz stand) lief ich, wenn auch etwas vorsichtiger, weiter.

Auf 2000 m bei der 1. Labe am Moserboden, welche ich um 0.30 Uhr erreichte, fragte ich mich, wo die letzten 2,5 Stunden geblieben waren. Es pfiff ein kalter Wind, ich beschloss, die zusätzliche Langarmschicht und Regenhose, die ich eigentlich für viel später geplant gehabt hätte, jetzt anzuziehen.

Je länger ich aber hier stand, umso kälter wurde mir, und so verließ ich schlotternd die Labestation. Den Fragen "was um Himmels Willen ich hier machte" wollte ich nicht genauer auf den Grund gehen, und gleichzeitig fiel mir ein Spruch meines Vaters ein: "Wenn dir kalt ist, musst dich nur schneller bewegen"... ich versuchte es (und war echt froh dass er nicht wusste was ich jetzt hier tat).

 

Es folgten einige Bachquerungen, Brücken waren selten und wenn dann konnte man froh sein, dass sie nicht plötzlich in der Mitte des Flusses aufhörten. Teilweise hüfttief durchs Wasser watend, stellte ich irgendwann fest, dass mein Stock gebrochen war. (ärgerlich, abgesehen davon dass er neu war, hatte ich noch viele rutschige HM vor mir)

Am Kapruner Törl (2.639) nutzte ich dankend das Licht der Bergretter um den  Akku der  Lampe zu wechseln. 

Nach einem steilen Abstieg, gefolgt von einem steilen Anstieg versagte plötzlich meine Lampe. Mit kalten steifen Fingern holte ich die 2. Stirnlampe aus dem Rucksack (was hatte ich mich geärgert, dass diese vorgeschrieben war). Nun hoffte ich, dass sie trotz der niederen Temperaturen funktionierte bis zum Tageseinbruch. 

Um 3.55 Uhr erreichte ich die Rudolfshütte, welche sich im tiefsten Nebel befand. Dort hatten sich bereits einige der Läufer für den Abbruch entschieden. Ich hielt ausschau nach jemandem der weiter lief. Angesichts meiner Lichtreserven und des Nebels wollte ich nicht alleine bleiben. Weiter bergab, bergauf, alpines nasses Gelände, da findet man nicht leicht jemand der gleich schnell ist, und so kam ich wieder alleine am Kalser Tauern (2.515) an.

Der 3. Bergretter der seit dem Start begegnet ist, wies mir die Richtung, weil zu sehen war im Nebel nichts mehr. "Wann wird es endlich hell", betete ich vor mich hin. Nur noch da unverletzt runter....

Steine, Geröll und endlich wieder ein steiler Steig, der sich mittlerweile in einen Bach verwandelt hatte, irgendowo da brach mein 2. Stock. Egal, viele Hm sind es ja nicht mehr.

Den Dorfersee passierend erreichte ich bei Tageseinbruch mutterseelenallein das Kalser Tauernhaus. "Sollte hier nicht eine Labestation sein? Und eine Überraschung auf die Läufer warten?" 

Zwei einsame Wasserkanister sind wirklich eine Überraschung.

Die letzten 10 km nach Kals waren flacher und länger als erwartet. Dafür kam hier meine persönliche Überraschung. "Guten Morgen" erkannte ich die Stimme von Herfried. Sowie ich versuchte zu verstehen von wo und wie er hier her kam, brachte er mich auf den aktuellen Stand des Rennens und teilte mir mit dass Wolfgang bereits hochmotiviert und tiefenentspannt wie immer, gestartet war. 

Ich erreichte Kals um 6.50 Uhr, als 3. Frau Gesamt und als 4. Teamläufer.

Mein persönliches Ziel, hier gesund anzukommen hatte ich erreicht, .....  Wolfgang war am Weg, .... von jetzt an liegt es nicht mehr in meiner Hand stelle ich erleichtert fest.                                             

                                                                                                Antonia

 

 

Ergebnisse:

 

 

 Wolfgang:

 

 

    Von all dieser Dramatik hatte ich natürlich nicht die geringste Ahnung. Klar, den Start habe ich mir schon noch in aller Ruhe angesehen, froh bei lediglich leichtem Regen ins Auto zu steigen um eine knappe Stunde später in Kals in meinen flauschig warmen Schlafsack zu kriechen. Geschlafen übrigens im Auto jener jungen Dame, die just in diesem Moment gegen Naturgewalten, Stockbruch, defekte Akkus und andere Unpässlichkeiten für unser tolles Teamergebnis kämpfte. Wohl war es mir schon so als hätte ich zwischendurch mal dicke Regentropfen aufs Autodach trommeln gehört, hielt das aber dann doch nur für einen bösen Traum. Putze bei herrlich lauem Wetter die Zähne und stieß ein gut gelauntes „Alter, was für eine Nacht“ aus. Hatte ich doch tatsächlich die Beine beim Schlafen (lediglich leicht) anwinkeln müssen!  „Nächte im Auto sind nichts mehr in meinem Alter“, schnürte trotzdem die Schuhe und nahm die 50 Meter zum Start in Angriff. Wurde dabei von einem mir unbekannten Mann angesprochen, hielt ihn für einen Fan( hörte enttäuscht er wäre lediglich ein Freund Antonias), und startete pünktlich um 5:45 auf den zweiten Teil der Runde.

 

Vorne weg 3 Raketen, ich dahinter, das verbleibende Feld außerhalb meiner Sichtweite. Einsam war ich trotzdem nicht, nach einer kurzen Schleife mit ein paar hundert Höhenmeter mündete unsere Strecke in die des Grossglockner Trails, der 15 Minuten später gestartet wurde. Viel zu wenig um einen kurzen Blick auf die Topathleten wie Sebastian erhaschen zu können aber ausreichend um auf den verbleibenden 52 Kilometern sehr viele der langsameren Athleten/innen überholen zu können. (Anmerkung: Gut sind ALLE die hier innerhalb der Karenzzeit ins Ziel kommen)

Mein Rennen verlief nahezu problemlos. Ein kurzer "Hänger" am einfachsten (!!!) Abschnitt kurz vor Ferleiten, zwei, drei Kraftausdrücke als sich der finale Downhill als endlose Forststraße entpuppte, das kurze Waten durch knietiefe Kuhkacke vielleicht noch erwähnenswert oder der Umstand ein Mal die Handschuhe benötigt zu haben, dramatischer war´s nie. Anders als noch in der Nacht zuvor war es trocken, kühl zwar (was ich mag) und praktischer Weise braucht man tagsüber im Juli auch keine Lampe. So lief ich nach 8:56 Stunden (eine Stunde später als von mir prognostiziert) als Vierter beziehungsweise Zweiter des Mixed-Bewerbes ein. In der Gesamtwertung bedeutete das ebenfalls den zweiten Platz für Antonia und mich. Der mit je einem Gutschein über € 100 von Dynafit honoriert wurde was natürlich sehr freut. Unverständlich hingegen, dass jemand wie Sebastian – stellvertretend für all die anderen Viert- und Fünftplatzierten der verschiedenen Bewerbe – als Belohnung einen Händedruck des Bürgermeisters und sonst NICHTS bekommt.

Die Veranstaltung selbst ist ein „EVENT“, was zumindest aus meinem Mund kein Lob ist. Klar, das Ego vieler erfreut sich, wenn ein Moderator mit sich überschlagender Stimme den Namen brüllt, dazu aus den Boxen „Highway to hell“ knallt, man in beruhigender Gewissheit einer der härtesten Heros überhaupt zu sein im Ziel die Dose eines heimischen Getränkeherstellers gereicht bekommt. An Masse wird man so in den nächsten Jahren vor allem auf der kürzesten Distanz noch zulegen, was hingegen die Klasse betrifft braucht man nur den Blick auf die hinteren Seiten der Ergebnislisten zu werfen und bekommt ein klares Bild. Aber das sind lediglich MEINE Gedanken, der eine ist glücklich ein Finisher(?)Shirt käuflich zu erwerben, der andere wird Rennen finden wo seine starke Leistung entsprechende Würdigung findet.

Zum Abschluss an dieser Stelle ein DICKES DANKESCHÖN an all die freiwilligen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung niemals über die Bühne gehen könnte. Wir sind nur die Läufer/innen, Ihr das Herzblut.

                                                                          

 

22.07.22 Vertical dei laghi di Fusine

Die vierte Station der Friul-Vertical-Challenge führte uns diesmal zu den Weißenfelserseen. Außer Erwin und mir war erfreulicherweise auch Sebastian wieder mit am Start. 

 

58 Teilnehmer kamen ins Ziel. Es wurde auch ein anspruchsvoller Kinder-/Jugendlauf durchgeführt.

 

Den Steig CAI 512 entlang führte die Strecke des Hauptlaufes ca. 890 Hm auf 3,8km am Rifugio Zacchi vorbei zur Ponzascharte ("La Porticina"/"Vratica"). Das Ziel lag etwas unscheinbar ca. 10 Meter unter der Scharte, was so manchen Läufer erst weiterlaufen und dann ungläubig staunen ließ: "Sono arrivato?"- Vom sicherheitstechnischen Blickwinkel aus sicher die beste Lösung, geht es jenseits der Scharte doch senkrecht hinab Richtung Slowenien.

 

Den Tagessieg errang wieder einmal Christof Hochenwarter in fantastischen 32:53, Sebastian wurde hervorragender Dritter mit 35:28, gefolgt von Silvio Wieltschnig (36:48) und Michi Ehrenreich (37:46).

- Vier Österreicher auf den ersten fünf Plätzen!!! -

 

Erwin an achter Stelle wurde mit 38:41 wieder Erster seiner AK, ich selbst landete mit 41:43 auf Platz 23, 9 Sekunden hinter Christian Fertala.

 

Die Laufstrecke war perfekt gewählt - ein harmonischer Wechsel von steilen und "flacheren" Passagen - ausgezeichet markiert und an den gefährlicheren Stellen gut gesichert: Eine weitere sehr schöne Überraschung in dieser tadellosen Serie der Friul-Vertical-Challenge!

 

Herzlichen Dank auch an Denise, die uns wieder betreuend und anfeuernd zur Seite stand!

 

                                                                                 Martin

 

Ergebnisse

 

1. Ch. Hochenwarter 32:53        1. A. Cescutti 44:28

2. G. Simonetti 34:26                2. R. Martin 44:31

3. S. Steindl 35:28                  3. J. Martin 47:52

8. E. Kozak 38:41

23. M. Griesner 41:43

 

40. Transcivetta (17.07.2022)

 

Herfried und ich wagten uns bei der 40. Transcivetta in Alleghe an den Start. 

Gemeinsam mit 600 anderen Teams nahmen wir uns die 23,3km mit 1950 positiven Hm in Angriff.

Mit einer Zeit von 3.38 Std. erreichten wir das Ziel als 29. Mixed-Team von 164.

Gesamt lagen wir auf Platz 149 von 534. Über 50 Teams erreichten das Ziel leider nicht. Das Rennen war, aufgrund des technisch schwierigen Geländes,  von Stürzen und Verletzungen gezeichnet. Die Transcivetta ist seit 40 Jahren ein beliebtes Rennen, das mitlerweile ein sehr starkes Teilnehmerfeld bietet.

                                                                                        Antonia

10.07. 22. Großglocknerberglauf

Traditionell fand wieder der Großglocknerberglauf in Heiligenblut, ohne Einschränkungen, statt. Wetter, wie im Vorjahr mit leichtem Regen, kühl und mäßigem Wind. Was man so hörte, stand eines der stärksten Starterfelder, das es jemals hier gegeben hat, am Start. Einige Topläufer aus Kenia und die Weltcupstarter inklusive dem amtierenden Europameister Cesare Maestri, sowie Österreichs schnellste Bergläufer, die Gebrüder Innerhofer.

Seitens unseres Vereins waren Antonia, Günter, Markus, Martin, Bruno und ich am Start.

Antonia war mit ihrer Leistung zufrieden und bereitet sich gerade mit Wolfgang auf den GGUT in 3 Wochen vor. Martin steigerte sich vom Vorjahr um 3 Minuten, er möchte aber noch zulegen. Ebenso Markus mit einer tadellosen Zeit und Bruno mit Sturz erkämpfte sich ein AK Stockerl. Mein Rennen war eine 1:1 Kopie vom Vorjahr und die Zeit wich nur um 3 Sekunden ab. Mein Ziel war deutlich höher gesteckt, aber auf den flachen Passagen habe ich starken Aufholbedarf.

An der Spitze 3 Kenianer, darunter auch Mamu Petro, dessen Dopingsperre wieder abgelaufen ist. Dahinter der amtierende Europameister und knapp dahinter Manuel Innerhofer als schnellster Österreicher.

Beeindruckend die Leistung von Christof Hochenwarter, der trotz der für ihn zu flachen Strecke, den siebenten Platz erreicht, nur 46 Sekunden hinter Cesare Maestri. Herzliche Gratulation.

 

1. u. 2. Kenia, Siegerzeit von Joyce Muthoni Njeru: 1:25:56

3. Stránská Adéla: 1:30:21

256. Winkler Antonia 1:57:34

 

1., 2., 3., Kenia, Siegerzeit von Kipngeno Patrick: 1:08:22

4. Maestri Cesare 1:13:47

5. Innerhofer Manuel 1:14:06

7. Hochenwarter Christof 1:14:33

17. Steindl Sebastian 1:20:17

26. Schumi Bruno 1:22:38

52. Schreier Markus 1:31:51

67. Griesner Martin 1:34:25

212. Hörandner Günter 1:53:55

 

Ergebnislink

 

Danke an unseren Sponsor für die Unterstützung.

                                                                                              Sebastian

06.07 Vertical Kronosudata

Im schönen Ort Venzone startete dieser sehr anspruchsvolle Berglauf mit folgenden Daten: 69 Teilnehmer - 3,5 Km  640 Hm u. 30 Hm Minus.

Aus österreichischer Sicht ein toller Erfolg, denn 4 Österreicher fanden sich unter den Top 10 und bei den Damen 2 unter den besten 4 Läuferinnen.

Startzeit: Da der alte Weg (Kriegspfad) sehr eng und steil ist, wurde wie bei den letzten 2 Läufen ein freier Start von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr gemacht. Das Profil des Laufes war für jeden Bergläufer ein absoluter Traum, das Ziel bei einer kleinen Kirche, es gab beim Zieleinlauf für jeden nur Wasser und keinen Kleidungstransport - die zurückgelegte Laufstrecke musste auch wieder zurück gegangen werden. Die Aussicht im Zielbereich war fantastisch. Bei uns in Österreich ist so ein Lauf undenkbar, da unsere Läufer sehr verwöhnt sind und auf unbefestigten Wegen, Hindernissen wie Steine, umgestürzte Bäume, Wurzeln recht argwöhnisch reagieren. 

Zum Rennverlauf: SC Hermagor / Oberbillach und Kelag stellten 10 Läufer.

Christian Fertala setzte es sich zur Aufgabe, seinen etwas unrhythmischen Laufstil dem meinen anzupassen. Leider verfehlte er seine Vorgabe deutlich und startete wie eine Rakete in den ersten steilen Anstieg und zollte diesem kühnen Husarenritt Tribut.

1. Christof Hochenwarter   25.06          Rosy Martin              34.18

2. Giutio Simonetti            25.39          Alice Cescutti            36.07

3. Silvio Wieltschnig            27.36          Elisabeth Mikl            36.41.8

9. Michi Ehrenreich            29.11          Annemarie Sturm      36.41.8 

10. Erwin Kozak              29.12       

20. Martin Griesner         32.18

22. Christian Fertala         33.02

54. Kurt Matoy                   40.24

Elisabeth und Annemarie liefen zeitgleich (sie starteten unterschiedlich) über die Zielline und es entschieden die Hundertstel zugunsten von Elisabeth.

Anschließend gab es noch ein gemeinsames gemütliches Essen in Venzone.

Danke unserer Betreuerin und Fotografin Denise auf der Strecke und im Ziel.

Ergebnisse

Erwin

 

Val Resia Vertical Kilometer 03.07.2022

Als ich nach dem morgendlichen Aufwachen meine Beine streckte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich bei diesem Lauf wirklich an den Start gehen sollte. Was ich allerdings mit Sicherheit wusste, war, dass es keine gute Idee gewesen ist, mit dem Markus Schreier am Vortag einen Trainingslauf im Wettkampftempo den Hüttersteig hinauf veranstaltet zu haben.

 

Andererseits lockten 1050 Hm auf 4,6 km im schönen Resia-Tal. Die wollte ich einfach nicht auslassen.

 

63 Teilnehmer fanden sich ein. Darunter auch Christian Fertala von den Kollegen aus Hermagor und Fabio Castellano von der U.S. Raibl.

Vom Start in Stolvizza aus führte die Strecke über einige wenige steile Meter Asphalt, dann über Treppenstufen, Waldwege und Steige zum Rifugio Igor Crasso hinauf. Auf den 4,6 km fanden sich auch einige – zum Teil längere – Traversen. D.h., die "steilen" Abschnitte waren wirklich STEIL!

Den Tagessieg errang Simon Alic in 43:22, Christian Fertala war ganz in seinem Element und kam mit 48:55 als fünfter ins Ziel, Fabio Castellano wurde mit 50:01 siebenter und ich selbst fand mich mit 51:34 auf Platz zehn ein.

 

Zurück im Tal erwarteten uns Pasta fredda, Salsiccia, Formaggio, Insalata usw. und natürlich gab’s auch allerlei Getränke, um den Wasser- und Elektrolythaushalt wieder einigermaßen ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Rückblickend bin ich nun doch sehr froh, dass ich bei diesem schönen und sehr gut organisierten Lauf dabei gewesen bin! 

                                                                                     Martin

 

1. Simon Alic 43:22                       1. K. Klancnik Pobezin 54:27

2. Giulio Simonetti 45:46               2. Irene Maieron 58:33

3. Paolo di Bernardo 46:51             3. Cristina Candotti 01:01:08

10. Martin Griesner 51:34

 

 

Stubai K9 Trail, Neustift, 02.07.2022

Der STUBAI K9 Trail ist ein reiner Berglauf. Die Strecke befindet sich entlang der letzten Etappe des STUBAI ULTRATRAIL. Der Start erfolgt bei der Talstation der Stubaier Gletscherbahnen bei Mutterberg und führt über steile Serpentinen, vorbei an der Dresdner Hütte über Stein, Schneefelder und Eis auf 3.150 Meter ins Ziel beim Bergrestaurant Jochdohle. In Summe müssen auf einer Gesamtlänge von 9 Kilometern, 1.446 harte Höhenmeter bewältigt werden. Leider wurde die Strecke dieses Jahr verkürzt, sodass das Ziel bereits bei der Bergstation Eisgrat (2.881 m Seehöhe) war. Daher waren bei schönsten Wetter 1.396 m Höhenmeter zu laufen. Im Ziel gab es bei schönster Fernsicht für alle Athleten Kaiserschmarrn und Mohnnudeln.

Ergebnisse:

Männer:                                                      Frauen:

     1.    Brugger Phillip          1:04:44                 1.Tarboton Bianca   1:20:05

     2.    Schumi Bruno         1:06:28                 2.Valentina Schatzl 1:39:23

     3.    Paulmichl Ivan          1:06:52                 3. Koch Jessica       1:39:56

     Ergebnisliste

 

 

1.Juli     18. Nassfeld Rad Classic

Auf 11,5 km waren ca. 1.000 Hm zu absolvieren. 62 Athleten waren am Start. Das Feld war sehr hochkarätiger Besetzt.

Die Organisation, wie immer erstklassig.

Während des Rennens wurden die etwas langsameren Radfahrer im oberen drittel von einer Regenwolke abgekühlt.

Obwohl ich etwas mehr als 3 1/2 Minuten langsamer als beim letzten Rennen vor 8 Jahren war, konnte ich mit dieser Zeit sehr zufrieden sein.

Zu den Ergebnissen:

1. Leopold Hans-Jörg 38:48               Tatzreiter Angelika         50:03

2. Pöll Stefan            39:35               Mosser Nina                   52:11

3. Erlacher Matthias   41:25               Maierbrugger Lara          53:55

27. Erwin Kozak AK3  49:20

Ergebnisse

Erwin

 

1. Stubai Vertical, Neustift, 30.06.2022

Der Name „Stubai Vertical“ ist etwas irrführend, weil unter Vertical versteht man in der Regel Bergläufe mit einer durchschnittlichen Steigung von rund 20 % oder mehr. In Wirklichkeit war es mit 7,2 km und 1024 Höhenmetern ein normaler Berglauf, wobei exakt auf dieser Strecke im Juni 2023 die Berglaufweltmeisterschaft (Uphill) stattfinden soll. Die Strecke führt vom Ortszentrum in Neustift zur Elferhütte. Der erste Kilometer wurde noch auf Asphalt gelaufen und war flach bzw. moderat steigend. Anschließend ging es 4 Kilometer steil durch den Wald, anschließend folgte ein längeres Flachstück bevor es von der Bergstation (Elferbahn) nochmal sehr steil zur Eltferhütte ging. Die Spitze war wegen der Preisgelder stark besetzt. Immerhin wurde man bei den Männern als 9. im Gesamteinlauf noch bester Österreicher!

Ergebnisse:

Männer:                                                                     Frauen:

1.    Mamu, Petro                           42:49               Muthoni Joyce            51:25

2.    Kipngeno, Ken                        43:01               Schwaiger Silvia         52:31

3.    Ndungu, Geoffrey Gikuni        45:35               Freitag Karin               55:57

 

    9.    Schumi Bruno                       49:22               

15. Koschuta-Berglauf  25.06.2022

Mit Gernot, Thomas und mir waren beim heurigen 15. Koschuta-Berglauf drei Kelagianer am Start in Zell-Freibach. Gernot begann den Lauf, wie angekündigt, „gemütlich“. Das heißt, er übernahm vom Anfang an die Führung, dicht gefolgt von Franz Pecjak und einem kleineren Spitzenfeld. Als nach den ersten ca. 1,5 flachen Asphaltkilometern die Steigung - und auch später die Forststraße - begann, wurde er von Franz Pecjak an der Spitze abgelöst, ich konnte mir die dritte Position erlaufen. An dieser Reihung sollte sich bis zum Zieleinlauf nichts mehr ändern. Franz konnte seinen Vorsprung gut ausbauen und kam mit einem schönen Respektabstand als erster ins Ziel. Platz zwei belegte Gernot, den ich für die Dauer des ganzen Laufes vor mir im Blick hatte. Den Vorsprung, den er sich auf dem ersten flachen Teilstück geholt hatte, konnte ich nicht mehr aufholen.

Die berüchtigte und technisch fordernde Bergabpassage über eine Kuhweide kurz vor dem Zieleinlauf war – mit Konzentration und etwas Vorsicht - gut zu meistern. Allerdings fühlten sich die Tiere gestört, wurden nervös und mit ihnen auch manche Läufer.

Am Ziel wartete ein feines Getränke- und Kuchenbuffet. Dort konnten wir auch Thomas beim Zieleinlauf anfeuern.

 

Die Siegerehrung fand im Alpincenter in Zell-Pfarre statt. Das Organisationsteam der Naturfreunde hatte sehr großzügig für alle Teilnehmer solide Preise aus regionalen Produkten (wie auch im Startersackerl) zu verteilen. 

                                                                               Martin

Ergebnisse

 

 

1. Franz Pecjak      00:49:07     1. Kerstin Krabath 01:02:36

2. Gernot Hammer 00:52:02     2. Katrin Jansche  01:06:01

3. Martin Griesner  00: 52:53    3. Lisa Jansche     01:06:49

55. Thomas Wang  01:27:32

22.06.22 Vertical in Festa

4 Km und 800 Hm waren bei diesem Berglauf zu bewältigen. 64 Teilnehmer fanden sich im Ziel, einer sehr großen Festung des 1. Weltkrieges wieder.

Aus österreichischer Sicht war dieser Lauf ein sehr toller Erfolg, abgesehen vom Tagessieg, waren gleich 4 Kärntner unter den Top 10.

1. Christoph Hohenwarter  32:20            Alice Cescutti        44:10

2.       Simonetti                33:35           Martin Jaska          46:12

3. Silvio Wiltschnig             34:53          Annemarie Begusch 46:29

9. Erwin Kozak                  37:25

22. Martin Griesner             41:22

Am Rande: Christian Fertaler, Martin und Fabio Castellano stellten sich die Aufgabe, das Rennen besser einzuteilen und wollten mein langsames Anfangstempo mitlaufen um bessere Ergebnisse zu erzielen. (Bei den letzten Rennen verloren sie auf mich wichtige Sekunden im letzten Drittel).

Leider blieb es bei Christian und dem Italiener nur bei dem Vorsatz, sie zogen behende im ersten Drittel auf und davon. Leider ereilte beiden das gleiche Schicksal wie im letzten Rennen und zum Schluss hatte ich die Nase mit mehr als 3 Minuten vor ihnen im Ziel...

vielleicht klappt es ja beim nächsten mal :)

 

Ergebnisse

26. Int. Zirbitzkogelberglauf, 19.6.2022

der Start erfolgte wie bei den vergangenen Auflagen in St. Anna / Lavantegg auf 1.291 m. Es waren bis zum Zirbitzkogelschutzhaus auf einer Länge 11,2 km rund 1.106 Höhenmeter zu absolvieren. Die ersten 5 km bis zur Waldheimhütte sind moderat steigend und verleiten, dass zu schnell angelaufen wird. Am anspruchsvollsten ist der Schlussanstieg zum Schutzhaus, wobei hier meisten die Positionen bereits bezogen sind. Insgesamt ein landschaftlich schöner und selektiver Berglauf. Das Teilnehmerfeld war dieses Jahr eher mäßig und in der Spitze ziemlich dünn besetzt, sodass ich bereits ab Kilometer 1,5 alleine gelaufen bin.

Ergebnisse:

Männer:                                                                           Frauen:

1.    Schumi Bruno                  1:05:47                       1. Marovices Anna 1:20:13

2.    Schriebl Stefan                1:09:23                       2. Krabath Kerstin 1:30:37

3.    Ehrenreich Michael          1:12:33                       3. Novackova Eliska 1:37:06

Ergebnisliste:

 

 

10. Althofener Panoramalauf, 18.06.2022

Bei sommerlichen Temperaturen ging die Jubiläumsveranstaltung des 10. Althofener Panoramalaufes über die Bühne. Bei dieser familiären Veranstaltung gibt es zahlreiche Bewerbe (Bambinilauf, Kinderläufe, Familienläufe, Walkingbewerb, kurzen und langen Volkslauf). Ich bin erstmals über die 9,2 km angetreten. Der Start erfolgte gemeinsam mit dem kurzen Volkslauf, aber dank der unterschiedlichen Farbpfeile (rot und grün) wurden bereits vor dem Startschuss alle Unklarheiten bezüglich der Streckenführung beseitigt. Nachdem ich das Höhenprofil nicht kannte und nur wusste, dass es ein welliger Rundkurs sei, habe ich mich am ersten Kilometer noch zurückgehalten, weil ich nicht überpacen wollte. Bei der ersten Steigung konnte ich mich leicht von Adrian absetzen und mein eigenes Tempo laufen bzw. ein paar Körner für den Sonntag sparen. Die hervorragende Streckenmarkierung und die kulinarische Verpflegung runden diese Veranstaltung ab.

Ergebnisse:

Männer:                                                                     Frauen:

1.    Schumi Bruno           0:32:34                        1. Bischof Barbara 0:38:27

2.    Igerc Adrian               0:33:06                        2. Szolderits Chiara Marita 0:41:28

3.    Kropf Jürgen             0:34:51                        3. Leitner Claudia 0:46:02

6.    Hammer Gernot      0:36:01

 

Ergebnisliste:

11.06.22 Vertical dal Louf

Am 11. Juni fand im Raccolana-Tal die Auftaktveranstaltung zur Friul-Vertical-Challenge Serie statt. Vom Start in Piani di Sotto führte die anspruchs- und reizvolle Strecke entlang dem Montasch-Bach auf das Hochplateau der Pecol-Alm bis zum Ziel beim Rifugio die Brazzà. Es galt, auf 5,5 km 1060 Hm zu bewältigen. Die Teilnehmerzahl war nicht besonders groß, allerdings standen viele sehr starke Läufer am Start. Sebastian Steindl konnte den 4. Platz erzielen, Erwin Kozak den 11. (und damit den Sieg in seiner Altersklasse), ich selbst fand mich im guten Mittelfeld wieder.

 

Auf der Malga Montasio, wo die Siegerehrung für die Kinderbewerbe durchgeführt wurde, konnten wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vom SC-Hermagor gemütlich bei Pasta und Getränken den Lauf ausklingen lassen und das herrliche Panorama genießen.

Die unkomplizierte und reibungslose Organisation, sowie die ausgesuchten Strecken machen Lust, auch die restlichen vier Läufe dieser Serie ins Auge zu fassen.

 

Vielen Dank auch der Denise, dem Notti und seiner Familie für das Anfeuern und die moralische und praktische Unterstützung! Weiters erwähnenswert ist das gute mannschaftliche Auftreten des SC Hermagor, der so wie wir eine recht beachtliche Teilnehmeranzahl stellte.

                                                                                             Martin

 Ergebnisse

1.Tizianio Moia 41:53               1.Rosy Martin 59:43

2.C. Hochenwarter 45:24          2.Jaska Martin 1:03:23

3.Giulio Simonetti 46: 57          3.Elisabeth Mikl 1:03:59

4.Sebastian Steindl 47:48

11.Erwin Kozak (AK 1.) 53:04

24. Martin Griesner 59:11

 

06.06.22 Emberger Berglauf

Ein Berglauf der einfach genial ist. Das Streckenprofil ist eine positive Herausforderung und die Organisation Top.

Ergebnisse

29.05.22 Steinplanschutzhaus BL ÖM

Streckendaten: 12,2 Km 1040 HM - die ersten 3 Km waren Asphalt und wiesen 60 HM auf, anschließend ging es moderat auf einer Forststraße zum Ziel. Wetter: am Start leichter Niesel der teilweise aufhörte und oberhalb von 1500 HM in Schneefall mit leichtem Wind überging. Teilnehmer: 71 im Ziel ... ein so zahlenmäßig kleines Starterfeld gab es noch nie! Die Schuld an den fehlenden Läufern war sicherlich nicht die leichte Strecke bzw. das Wetter. Die Ursache in diesem Fiasko liegt genau 27 Monate zurück und zur sogenannten Normalität werden wir nicht mehr zurückfinden, da uns eine noch größere Geisel bevorsteht. Verarmung durch wirtschaftlichen Selbstmord der diversen Regierenden.

Zurück zu den herausragenden Leistungen der Damen und Herren.

In gewohnter Manier siegte Innerhofer Manuel seinen 6ten Staatsmeistertitel, Andrea Mayr bereits zum 15ten Berglaufstaatsmeistertitel. Zu den 4 Kelagianern: völlig entfesselt lief Bruno Schumi als ges. 6ter und AK1 über die Ziellinie, 3 Plätze hinter ihm Sebastian Steindl, der wieder eine perfekte Performance aufzeigte. Etwas abgeschlagen, aber doch mit unseren Leistungen sehr zufrieden Erwin Kozak an 24ter Stelle und Martin Griesner auf dem 25ten Rang. Ich konnte Martin auf den letzten 500 Metern überholen, wir liefen beide auf der letzten Zacke. 

Ergebnisse

17. Int. Schwarzgupfberglauf, 22. Mai 2022

Mit Denise, Erwin, Thomas, Martin und mir waren wir als Team stark vertreten. Die Streckendaten: 9,5 km und 800 hm Aufstieg.

Nach dem Startschuss war ich ohne große Mühe gleich an der Spitze.  Etwas überrascht und enttäuscht, dass keiner nachkam, lief ich das Rennen ohne Druck einsam und alleine bis ins Ziel.

Martin zeigte sich trotz wenig Trainingsumfang sehr stark und konnte als 5. (AK2) triumphieren. Erwin folgt auf Platz 11 (AK2) und Thomas auf Platz 69 (AK1). Denise landete auf Platz 22 (AK5).

Perfektes Wetter, sehr gute Organisation und Abwicklung.

 

Ergebnisse:

1. Sebastian Steindl - 49:47

2. René Gallo - 54:26

3. Matthias Zaminer - 55:17

5. Martin Griesner - 57:01 (AK2)

11. Erwin Kozak - 1:00:17 (AK2)

69. Thomas Wang - 1:36:04 (AK1)

 

1. Larissa Azman - 58:05

2. Isabell Bichler - 59:18

3. Ulrike Striednig - 1:04:25

22. Denise Daxböck - 1:30:07                                                   Sebastian

3. Kreuzbergllauf, 30. April 2022

Gemeinsam am Start standen Erwin und Denise für die 10 km Runde mit ca. 290 hm und Gernot und ich für die 16 km Runde mit ca. 430 hm.

Gleich mit Vollgas startete Gernot auf den ersten beiden flachen Kilometern Richtung Zillhöhe. Mit etwas Abstand gefolgt von Werner Sturm und mir. Im Anstieg konnte ich den aufgerissenen Abstand wieder gutmachen und bis zur Sternwarte liefen wir auf Sichtkontakt, Gernot im flachen und leicht fallenden Gelände immer voll am Drücker und ich unter Zugzwang. Ab den Kreuzberglteichen konnte ich den Abstand aber nach und nach ausbauen und bis ins Ziel halten.

Auf der 10 km Runde konnte sich Erwin den Tagessieg souverän sichern.

 

Großes Kompliment an den Veranstalter Benjamin Hell und an sein Team für die Umsetzung dieser gelungenen Veranstaltung. Geniale Laufstrecke, perfekte Markierungsarbeit und super Abwicklung mit tollem Starterpaket und Preisen.

 

10 km Trail:

1. Platz: Erwin Kozak - 46:39

2. Platz: Clemens Huss - 48:45

3. Platz: Albert Aurelien: 51:45

 

1. Platz: Monika Offner - 58:39

2. Platz: Andrea Herzog - 1:06:26

3. Platz: Laura Hauser - 1:13:42

5. Platz: Denise Daxböck - 1:18:03

 

16 km Trail:

1. Platz: Sebastian Steindl - 1:05:09

2. Platz: Gernot Hammer - 1:07:33

3. Platz: Michael Sablatschan - 1:12:53

 

1. Platz: Larissa Azman - 1:19:48

2. Platz: Annemarie Sturm-Begusch - 1:27:35

3. Platz: Claudia Leitner - 1:29:44

Ergebnisse                                                                               Sebastian

39. Vienna City Marathon, 24. April 2022

39. Vienna City Marathon, 24. April 2022

erstmals seit 3 Jahren habe ich mich wieder der Herausforderung „Marathon“ gestellt, um zu sehen, ob mich die vielen Bergläufe der letzten Jahre im Flachen signifikant langsamer gemacht haben. Abgesehen von der Coronainfektion Ende Feber, Anfang März ist die Vorbereitung für den Marathon relativ solide verlaufen und so bin ich bei angenehmen Temperaturen hochmotiviert und erstmals an der Startlinie des Wien-Marathons gestanden. Das Startprocedere des Wien-Marathons unterscheidet sich von anderen großen Städtemarathons insofern, dass die Elite (überwiegend eingeladene Afrikaner) bereits um 8:57 Uhr loslaufen. Um 9 Uhr erfolgte der Startschuss für Block 1, welcher aus ambitionierten Marathon-, Halbmarathon-, und Staffelläufern durchmischt ist. Die ersten 10 km liefen mit 35 Minuten sehr gut. Leider wurde mit Fortdauer des Rennens der Wind immer stärker, sodass das Tempo nicht zu halten war. Die Halbmarathonmarke wurde bei 1:15:00 passiert. Bis Kilometer 28 haben Lukas Gärtner und ich versucht das Tempo hoch zu halten. Als es bei Kilometer 27,5 zum zweiten Mal in die Prater Hauptallee ging, musste ich bis ins Ziel alleine gegen den Wind kämpfen. Daher bin ich mit meiner Endzeit von 2:32:38 sehr zufrieden.

Ergebnisse Marathon

Männer:                                                Frauen:

     1.Cosmas Matolo Muteti     2:06:53         Vibian Chepkirui    2:20:59    2. Leonard Kipkoech Langat 2:06:59        Ruth Chebitok       2:21:03       

     3.  Oqbe Kibrom                 2:07:25         Sheila Jerotich      2:23:01

30. Bruno Schumi           2:32:33

Ergebnisliste: 

Homepage: 

   

     

35. Forstenrieder Volkslauf am 26. März 2022

Im Süden von München wurde der 35. Forstenrieder Volkslauf durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung gab es drei verschiedene Strecken zu wählen (6,8 km Einsteigerlauf, 10 km Lauf und Halbmarathon). Auf der Suche nach einer amtlich vermessenen Strecke um meine aktuelle Form zu überprüfen, bin ich auf diese Veranstaltung gestoßen. Der Start erfolgt um 13 Uhr bei Sonnenschein und knapp über 20 °C Lufttemperatur und führte überwiegend durch den Forstenrieder Forst. Bis km 16 leistete mir Steffen Burkert Gesellschaft, wobei ich überwiegend für das Tempo sorgte. Rund 5 km vor dem Ziel konnte ich das Tempo nochmal erhöhen und einen ungefährdeten Tagessieg nachhause laufen. Die Strecke war gut ausgeschildert und der Führungsradler war eine zusätzliche Unterstützung.

Im Halbmarathon waren 274 Teilnehmer am Start, im 10 km-Lauf 337 und 54 Teilnehmer über 6,8 km. 

Ergebnisse Halbmarathon

Männer:                                                    Frauen:

1.    Bruno Schumi   1:13:00                    Martina Dannheimer     1:28:56

2.     Steffen Burkert 1:14:14                    Marina Koliuchok          1:31:29

3.     Simon Ginder    1:16:00                   Dajana Pechtl              1:31:29

Ergebnisliste: 

 

Veranstalterseite:

Fotos Veranstalter:

 

4.3. Piancavallo - Masters World Championships im Skibergsteigen

Jetzt dürfen wir uns auch (age-group) Weltmeister nennen !😆

Eigentlich zählen ja für die Statistik nur die "Overall"-Siege, mit zunehmenden Alter war's aber mal Zeit, bei einer internationalen Seniorenmeisterschaft an den Start zu gehen, noch dazu im nicht weit entfernten Friaul-Venezien und in unserer bevorzugten Winterdisziplin - mit den Tourenski möglichst schnell eine Piste hinaufzugehen/laufen; 

Insgesamt fanden sich Teilnehmer aus 13 Nationen ein, um die schnellsten Skibergsteiger in den diversen Altergruppen ab 35 Jahre (gleiche 5 - Jahres Einteilung wie in der Leichtathletik) unter der Obhut des internationalen Skitourenverbandes (ISMF) zu ermitteln;  

die Strecke ganz nach unserem Geschmack nicht zu steil (auf 3.4km galt es ~ 550hm zurückzulegen) und identisch mit dem Verlauf von 2017, wo damals Andrea Mayer den ersten WM-Titel der Geschichte im Skibergsteigen nach Österreich holen konnte;  nachdem wir zu Beginn etwas im Hintertreffen waren (auch die älteren Semester starten meist zu schnell...) konnten wir uns beide Platz für Platz nach vorne arbeiten und schließlich die Klassensiege (und diesmal auch zugleich WM-Titel) in der Kategorie Ü45 (Marita) und Ü50 (Niklas) sichern; 

insgesamt eine sehr gut organisierte Veranstaltung, die für die nächsten Jahre zum Vormerken ist und wo ein fortgeschrittenes Alter nicht zum sportlichen Nachteil ist 🤣😆

 

Sito https://www.piancavalloalpago.com/index.php

 

Facebook - https://www.facebook.com/alpagopiancavallo2022

 

                                                                                 - Niklas & Marita

 

Cortina Snowrun 2022

 

Der italienische Alpenverein von Cortina (C.A.I. Cortina) organisiert am 26.02.2020  zum 5. Mal ein Nachtrennen auf den Skipisten der Tofana.

Das Rennen startet um 18 Uhr unter dem Glockenturm von Cortina. Die  lange Route ist  etwa 17 km, mit einem Höhenunterschied von 1.380 Metern und muss in einer maximalen Zeit von 4,30 Stunden abgeschlossen werden.

Die kurze Route von etwa 9,5 km, mit einem Höhenunterschied von 555 Metern muss in einer maximalen Zeit von 2 Stunden abgeschlossen werden.

Minus 10 Grad am Start, und auf 2000 Meter Wind um die 50 km/h veranlassten die Veranstalter, die lange Strecke um 250 Hm zu verkürzen. Emotionslos nahmen wir diese Information hin.

Um 18.00 Uhr starteten 340 unterkühlte Athleten im Ortszentrum von Cortina in Richtung Weltcuppiste. Nach einem Kilometer ziehen sich alle „Grödel“ über die Laufschuhe und beginnen, die teils vereiste Skipiste hochzurennen.

Spätestens jetzt wird allen etwas wärmer. Nach ca 4 Kilometer trennen sich die Strecken. 106 Läufer zweigen ab auf die 9,5 Km Strecke, 234 bleiben auf der Vertikalen, dieses Jahr 14 km langen  Strecke mit 1100 Hm.

 

Schon bald wird klar, warum die Organisation sich entschieden hat die Strecke zu verkürzen. Der Wind lässt einem den Atem gefrieren, und selbst  unter all der Anstrengung beginnen hier alle zu frieren. Die Piste ist hart, glatt, und leider wird so manche Unachtsamkeit bestraft – wer einmal ins rutschen kommt kann so schnell nicht mehr bremsen.  Dies hat zur Folge, dass so mancher Anstieg doppelt absolviert werden muss.

Für mich ist es die erste Teilnahme hier. Nachdem ich meine Vorbereitungszeit verkühlt und mit Überstunden in der Arbeit hab verstreichen lassen, bin ich happy als 8. von 38 Frauen gesund das Ziel im Eisstadion zu erreichen.  Dort werde ich erwartet von meinem Trainingskollegen Herfried, der in der Viertelstunde die er vor mir ins Ziel kam bereits die trockene Wechselkleidung organisiert hat. Danke nochmal! Auch er kann mit seinem Ergebnis (22. Von 196) mehr als zufrieden sein.

                                                                                                           Antonia

 

 

196 Männer im Ziel; 1. Teza Raffaele            (1:24,12)

                                22.Pichorner Herfried     (1:40,07)

38 Damen im Ziel;    1. Giacomuzzi Barbara (1:40,01)

                                 8. Winkler Antonia       (1: 53,30)

 

 

Ergebnisse:

19.2. Kampsteintrophy

Nach 2 Jahren Pause kam es heuer wieder zur Austragung des Skitourenlaufs auf den Kampstein (NÖ); erfreulicherweise gibt es immer noch Veranstalter, die sich trotz der immer noch vorhandenen Schikanen/Auflagen (dreißig-tausend Zuschauer im Stadion über mehrere Stunden eng zusammensitzend sind kein Problem / dreißig Tourengeher auf breiter Piste scheinen aber ein epidemiologisches Risiko darzustellen) den Aufwand auf sich nehmen; namentlich passend zur Situation wurde dieses Rennen vom Schiklub USC Corona ausgetragen; 

...nach ein paar ausgiebigen Skitoureneinheiten die Wochen zuvor entschlossen wir uns kurzfristig die Startgelegenheit zu nutzen; die teilweise sehr flache Strecke für uns wie maßgeschneidert - die Dauer hätte noch ein wenig länger sein dürfen (so galt es schließlich nur ~ 520 hm auf 3,3km zu bewältigen);  nach spannenden Rennverlauf konnte ich mich im Zielsprint knapp durchsetzten und somit den ersten Tagessieg in dieser Saison erzielen; Marita machte es mir bei den Damen nach und somit schafften wir nach 2 Jahren wieder einen Doppelsieg bei einem Skitourenrennen :-) 

..noch ein Zahlenspiel zum Schluß: gemeinsam sind wir bald 100 Jahre alt und gemeinsam haben wir nun genau 100 Skitourenrennen gewonnen , wobei Marita mit 74 den doch größeren Anteil dazu beigetragen hat :-)

 

                                                                                    -Niklas

 

8. Wintercrosslauf, am 23.01.2022

In Kramsach in Tirol wurde am 23.01.2022 der 8. Wintercrosslauf durchgeführt. Es waren je nach Alter unterschiedliche Strecken zu laufen. Der Hauptlauf wurde als letzter Bewerb um 16:00 Uhr gestartet. Hier waren 4 Runden zu ca. 2 km zu laufen. Der Rundkurs ist für Zuschauer sehr gut einsehbar. Die schneebedeckte Strecke war sehr gut zu laufen.

 

Ergebnisse                                                                                             Bruno

 

Männer:                                                          Frauen:

 

       1.Moritz Auf der Heide    25:37              Carina Wasle                 31:16

 

       2.Andreas Rieder           25:55               Karin Freitag                33:13

 

       3.Bruno Schumi           26:58               Andrea Knapp              38:29

 

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7.1.2022 ÖM Vertical (Galsterberg/Stmk.)

Nachdem die letztjährige ÖM im Skibergsteigen eine einzige Farce war (Startberechtigt waren kurzfristig nur Landeskaderathleten, wobei die sportlichen Kriterien dafür in Kärnten weder bekannt noch bis zum heutigen Tage vom zuständigen Referenten  kommuniziert wurden), kam es heuer erfreulicherweise wieder zu einer Austragung ohne Einschränkungen;

Großes Lob gebührt dabei Hannes Mayerl und dem Team vom Skiklub Gröbming, die trotz aller „Schikanen“ seitens der Behörden eine tadellose  Veranstaltung abwickelten (seit nun bald 2 Jahren hat man das Gefühl, dass die zuständigen Ministerien (Sport/Gesundheit) mehr daran bemüht sind, sportliche Veranstaltungen/Aktivitäten möglist zu verhindern oder zumindest mit völlig unwissenschftlichen Verordnungen zu erschweren (e.g. 2G auf gebührenpflichtigen Loipen) als die Bevölkerung zu sportlichen Aktiviäten zu ermuntern) ;

Zurück zur Veranstaltung: für Marita und mich war es das erste Skitourenrennen nach 22 Monaten...850 hm galt es auf 4,25km bei eisigen Temperaturen zurückzulegen; die fehlende Renn- und Trainingskilometer (den Impfnebenwirkungen sei Dank) machten sich leider schon vom Start weg bemerkbar – und so galt der Fokus mehr der Age-Group Wertung (die kleinen Vorteile wenn man schon etwas reiferen Alters ist); ...dort konnten wir dann unsere Routine auch ausspielen und schließlich die Plätze 2 (Marita) und 3 (Niklas) in der Östereichischen Meisterschaft Vertical  -  Klasse Masters (> 45 Jahre)  erreichen;

Bleibt zu hoffen, dass dies nicht die letzte Veranstaltung in diesem Winter gewesen ist – der Terminkalender wäre ja aktuell gut gefüllt...

 

                                                                                                                         Niklas & Marita