Willkür über Kaderrichtlinien des KLV erhärten sich

Der KLV hat in seinen neuen Kaderrichtlinien darüber befunden, das Athleten nur dann Aufnahme finden, wenn sie mindestens zwei Richtlinien der fiktiven neuen Kaderaufnahmekriterien entsprechen. D.h. Platzierung bei ÖM und Zeitlimits.

Wie zu erwarten war, fallen dadurch alle Bergläufer durch den filigranen Rost dieses Auswahlverfahrens! Dem soll so sein!

Was mich jedoch etwas nachdenklich stimmt, ist jener Umstand, dass diese Richtlinien troztdem umgangen werden und man Personen in diesem Kader findet, die nur "EINER" der Anforderungen entsprechen!

Ich gratuliere hiermit der sehr verantwortungsbewußten Jury des Verbandes, die für ihre Liebkinder doch noch Schlupflöcher nach belieben kreiert.

Prozentuell sind die Volks- und Bergläufer den Ovalläufern auf Bahn u. AIMS vermessenen Meisterschaftsstrecken um Lichtjahre überlegen, denn sie sind eigentlich die Stützen und (medialen Träger) der Leichtathletik und nicht ein verlorenes Dutzend an Bahnläufern!

Wenn das Bahnlaufen in Österreich einen so hohen Stellenwert hat, kann ich allen Vereinen die vorwiegend "Bahnläufer" den Weg an die internationale Spitze ebnet nur empfehlen, keine Volksläufe mehr zu veranstalten um ihr Salär aufzufetten und anschließend die vielen Hobbyläufer milde zu belächeln.

Erwin