Peak OIL

Wer wusste vor 45ig Jahren, was ein Peak OIL ist? Niemand? Da irren sie sich gewaltig.

Auf einer der vielen Konferenzen im Jahre 1966 proklamierten die teilnehmenden Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsmagnaten, das unsere Ölreserven spätestens in 30-40 Jahren zur Neige gehen werden, also die maximale Erdölfördermenge erreicht sein werde und der weltweite Aufschwung abrupt sein Ende finden würde.

Was wiederum schon in Vergessenheit geraten ist, ist der Umstand, das schon kurz nach dem 1.Weltkrieg in Amerika ebenfalls ein Referendum über genau diese Thematik stattgefunden hatte, mit dem gleichen Ergebnis....nur eben etwas Zeitversetzt!

Hubbert-Teorem behauptete 1950 das im Jahre 1971 sei dieser Zeitpunkt für die USA erreicht.

Collin J. Campell (engl. Geologe) wiederum stützte sich auf die These von Hubbert und errechnete den Zeitpunkt auf das Jahr 1988 revidierte dann seine These auf 2007 und dann weiter auf 2011…

Spekulanten erfreuten sich über die weitläufigen Auslegungen und div. Kriegen (Iran Irak / Golfkrieg etc. etc.) und machten bei den Erdölkrisen 1974 u. 2007 mit diesen wissenschaftlich belegten Daten gute harte Dollar und Euros! 1973 kostete ein Barrel Öl noch gute 3 US $, der Preis stieg auf 5 US $ und wir bekamen einen Autofreien Tag pro Woche. Im Juli 2008 kletterte der Preis (nach unzähligen kleineren Erhöhungen in den vorangegangenen Jahren) auf 147 US $ um. Aufgrund der Wirtschaftskrise senkte sich der Preis 2009 dann wieder auf 40 $.

Man bedenke, das der Energieanstieg von 1973 auf 2007 sich VERDOPPELTE!!! Erdölfördermenge im Jahre 73 – 2.800 MT, im Jahre 08 – 3.950 MT…

Die Erdgasförderung stieg von 73 auf 07 um das DREIFACHE, die Atomare Energiegewinnung um sage und schreibe dem 13FACHEN!!! Das sind empirische Daten!

Was aber geschah zwischenzeitlich? Die Erdölfördermengen stiegen um mehr als das xigfache (seit deren Beginn) und siehe da, es gibt noch immer genug vom schwarzem Gold. Man verspricht uns seit Jahrzehnten, das die Ressourcen dieser edlen Flüssigkeit bald zu Ende sein werden und kommt schließlich der Zeitpunkt für die verheerende Voraussage dann werden wieder einige Jährchen dazugerechnet.

Nun zum eigentlichen Grund, warum ich gerade das Thema Erdöl angesprochen habe.

Blicken wir etwas weiter zurück im Jahre 1757 postitulierte ein russischer Geowissenschafter namens Mikhailo Lomonossov das Erdöl ein biotischer Stoff sei. Seit diesem Zeitpunkt lehrt uns die Wissenschaft, das dies so sei.

Aber mal ehrlich, ist diese These nicht etwas gewagt? Fand man jemals Spuren von organischen Stoffen in dieser teerigen Supe? Nein! Wurde jemals ernsthaft nach den Wurzeln des Erdöls geforscht? Nein! Könnte es möglich sein, das uns die Wirtschaft an der Nase herumführt und uns nur ausbeuten möchte?

JA! Das ist meine Überzeugung in Betreff auf Erdöl.

Was ist, wenn das Erdöl abiotisch ist?

Aber gehen wir nochmals zurück zu der mehr als fragwürdigen Hypothese dieses Pseudowissenschaftlers und durchleuchten seine These.

Im Öl findet man vorwiegend kohlestoffartige Makromoleküle. Sie sind Lipide (Fette) die durch Mikroben und der Verwesung organischen Materialien umgewandelt wurde. Nun gut, aber wo sind dann Überreste (Skelett) der winzigen Tierchen, oder anderer fossilen Spuren. Weiters möchte ich zu bedenken geben, das auch in Atomreaktoren, Gasen, Geysiren, im Weltall und in den tiefsten Tiefen (ca.16 Km, denn weiter ist noch nie ein Mensch in den Erdmantel vorgedrungen - das ist brutal wenig, bedenkt man das wir um die 13.000 Km Durchmesser haben!) ebenfalls diese Tierchen gefunden wurden!

So benannte Kerogene findet man überall!!! und diese benötigen solche Stoffe als Lebensgrundlage, jedoch beweißt dies noch lange nicht, das diese mikroskopisch kleinen Lebewesen eine solche Metamorphose vom Erdöl hervorrufen!

Faulschlamm, entsteht, wenn abgestorbene organische Materialien auf den Grund von Gewässern absinken, in der Regel werden sie von Bakterien zersetzt und in alles erdenkliche nur nicht in Erdöl/Gas umgewandelt. Sedimente die diesen „Brei“ umschließen bewirken auch nicht den gewünschten Effekt. Eine ungeklärte Tatsache ist auch noch, das Erdölfelder in Tiefen von 10.000 Metern gefunden wird. Jedoch alle organischen Strukturen in diesen Tiefen durch den großen Druck und der daraus resultierenden Hitze in unbrauchbare Teilchen (Atome) zerlegt werden würde.

Leider bin ich mit den Fachausdrücken nicht sehr bewandert und schreibe dies deshalb in einer einfältigen Wortwahl. Ein interessantes Detail. Ende der 70iger Jahre beschäftigten sich an der Leobener Montan Universität Studenten und Lehrer mit Tiefengesteinen wie dem Platinerz das einen nicht unbeachtlich hohen Anteil an Graphit aufwies, das wiederum Kohlenstoff enthält. Dies untermauert die These, das Erdöl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit aus chemischen Umwandlungsprozessen in der Tiefe der Erdkruste entsteht. Man beachte auch den Umstand, das Kohlestoff ein wahrlicher Meister der Metamorphose ist und kaum ein anderer Stoff des Universums (Wasser kann dieser kuriosen Materie ebenso die Hand reichen) so wandelbar ist wie dieser. Die abiotischen Theorie für die Entstehung von Erdöl ist Kudryavtsev. Er verwies 1959 darauf, dass man kein Öl aus pflanzlichem und tierischem Material im Labor erzeugen kann, das natürlich vorkommendem Erdöl ähnlich ist. Er listete die damals schon bekannten zahlreichen Vorkommen von Öl in kristallinen Gesteinen und Gesteinsformationen auf, die eine gebirgsbildenende Phase mitgemacht haben, wie z.B. in Kansas, Kalifornien, Venezuela und Marokko. Er zeigte damit auf, dass Ölvorkommen oft mit Grundgebirgsstrukturen in Verbindung stehen. Ein Ölfeld in Wyoming enthält beispielsweise Ölvorkommen in jedem Horizont der geologischen Abfolge - von kambrischen Sandsteinen bis hin zu Sedimenten der Oberkreide und sogar aus dem kristallinen Grundgebirge wurde Öl gefördert. In Kanada sind es nicht selten magmatische und metamorphe Gesteine, die Erdgas liefern. Im Gebiet des Baikal Sees in Sibirien stammt das Öl aus präkambrischen Gneissen. Wie Kudryavtsev betonte, kann Öl in größerer oder kleiner Menge in allen Horizonten gefunden werden und nicht nur in einer spezifischen Blase.

Eine Zwischenfrage:

Welcher Rohstoff der zur Energiegewinnung genutzt werden könnte, übertrifft alle Ölförderenergien um Ellen? Sie wissen es nicht?

Erdgas! Ein Stoff genannt CII4 (nicht verwechseln mit C4 = plastischer Sprengstoff oder C14 Radiokarbonmethode, die äußerst fragwürdig ist) lagert in der Erdkruste und relativ genaue Berechnungen haben ergeben, das der feste Stoff, ein Gashydrat (Methangas) auf die Fläche Österreichs aufgerechnet eine unvorstellbare Höhe von mehr als 11.000 Km ergeben würde! Dieser kann sich vorwiegend in Form von „Eiskristallen“ in der Tundra bzw. auf dem Meeresgrund bilden (meist in Tiefen um 700 Meter) da die dortigen Umgebungstemperaturen (+4°) ideal für deren Bildung sind. Leider kann dieser wertvolle Rohstoff zur Energiegewinnung noch nicht eingesetzt werden, da wenn das Material auf Meereshöhe +-0 befördert wird, in der Regel in kurzer Zeit wieder einen gasförmigen Zustand zerfällt und sich dadurch in der Atmosphäre verliert.

Ich wage zu Behaupten, das genau dieser Stoff, der wieder gasförmig wird, aufgrund verschiedener geologischen Veränderungen, den viel gefürchteten Klimawandel auslöst. Ich bin aber wiederum der Meinung, das dieses neue Panikwort nur wieder gewissen „Herrschaften“ dient um damit lukrative Milliardengeschäft abzuwickeln. Um den Spruch einer alten Bruderschaft ins Gedächtnis zu rufen – ordo ab chao. Wer säckelte die unvorstellbaren Zahlen der letzten Finanzkrise ein??? Eine andere Baustelle, deren Zuständigkeit wohl in den Sphären einer höheren Gerichtsbarkeit liegen dürfte, die nichts mehr mit der Erde zu tun hat.

Zurück zum ÖL (Geschäft)

Man vermutet südlich der Küste von Louisiana, das etwa 15% der Fläche von Österreich ausmacht, bis zu 184 Milliarden Tonnen von Öl vorhanden sind. Dies sind 30% mehr als die Menschheit bisher in ihrer gesamten Geschichte gefördert hat. Jährlich werden etwa 4 MT gefördert! Das Gebiet heißt Eugene Island, dort werden diese großen Erdölvorkommen vermutet. Und ich verwette meine Schwiegermutter, das dies keine Vermutungen sind, da man exakte Zahlen angibt!

Und da der Mensch auch Schlaf benötigt um das nie versiegende Erdöl zu verbrauchen werde ich diesen Kurzbericht mit vielen Fragezeichen schließen, wenn sie jedoch Interesse haben selbst Recherchen anzustellen, das Internet bietet für alle Richtungen passende Artikel. Noch besser ist es, wenn sie eine der öffentlichen Bibliotheken aufsuchen und dort fündig werden…

Erwin